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Polizei bietet „Hilflosem“ Hilfe an und wird massiv attackiert – Auch Rettungskräfte angegriffen

Polizei bietet „Hilflosem“ Hilfe an und wird massiv attackiert – Auch Rettungskräfte angegriffen

Faust, Symbolbild - Archiv Redaktion

Sie wollten helfen und wurden zum Dank angegriffen. Und der Rettungsdienst kurz danach auch noch.

Freitagfrüh, Bochumer Hauptbahnhof. Gegen 03:40 Uhr wird eine Streife der Bundespolizei im Personentunnel auf einen Mann aufmerksam, der hinter einem Geldautomaten liegt, verletzt im Gesicht. 

Da der Verletzte zunächst nicht ansprechbar ist, alarmieren die Beamten einen Rettungswagen. Die Polizisten leisten Erste Hilfe, die der 29-jährige Deutsche bei seinem Erwachen jedoch vehement ablehnt.

Der Mann beleidigt die Einsatzkräfte mehrfach und zeigte ihnen den Stinkefinger.Eine sachliche Kommunikation ist mit dem Mann zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich“, stellt ein Bundespolizeisprecher fest.

Der Bochumer teilt den Beamten unmissverständlich mit, dass er keine ärztliche Versorgung benötigt. Und droht darauf den Polizisten an:

„Aber ihr werdet bald einen Arzt brauchen!“

Woher die Verletzungen in seinem Gesicht stammten, verrät er den Einsatzkräften allerdings nicht.

Als die Rettungskräfte eintreffen, springt der Mann auf und will den Bahnhof verlassen. Dabei lehnte er erneut eine medizinische Behandlung ab,  attackiert einen 41-jährigen Rettungssanitäter – dieser drängt ihn zurück..

Die Bundespolizisten greifen ein, bringen den 29-Jährigen zu Boden und fixieren ihn mit Handfesseln. Der renitente Mann wehrt sich wie wild, sperrte sich gegen die Laufrichtung, greift die Beamten an, tritt nach ihnen, überzieht sie mit Beleidigungen.

Kurz nachdem er die Bundespolizeiwache verlassen hat, kreuzt er erneut dort auf, schlägt mit dem Ellenbogen auf ein Dienstfahrzeug ein. Die Beamten nehmen ihn abermals fest. Ein Arzt untersucht ihn – anschließend wird er zur Unterbindung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizei Dortmund gebracht.

Lange bleibt er dort allerdings auch nicht, es sind keine ausreichenden Haftgründe vorhanden.

Die Bundespolizisten leiten ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte und Beleidigung ein.

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