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Abbruch der Fröndenberger Kirmes: Stadt reagierte auf Schaustellerbefürchtungen – 2023 erneut im Park?

Abbruch der Fröndenberger Kirmes: Stadt reagierte auf Schaustellerbefürchtungen – 2023 erneut im Park?

Den kurzfristigen Abbruch der Fröndenberger Fliegenkirmes am komplett verregneten Sonntagabend (18. 9.) und den daraus folgenden Ausfall des vergünstigten „Familientages“ bedauerte die Stadtverwaltung am Montag auf Nachfrage noch einmal sehr.

„Wochenlang Hochsommerwetter, alle warteten auf Regen. Und dann kommt er ausgerechnet und derart heftig zur Kirmes“,

stellte Stadtsprecherin Ulrike Linnenkamp diese wahrliche Ironie des Zusammentreffens fest:

Was für die Natur ein Segen war und ist, war für die Kirmesschausteller niederschmetternd und nach den beiden extrem schwierigen Coronajahren ein weiterer Tiefschlag, bedauert Linnenkamp die betroffenen Unternehmen.

Der Impuls zur vorzeitigen Beendigung der Kirmes kam am Sonntagnachmittag aus den Reihen der Schausteller selbst, sagte uns die Stadtsprecherin.

Die Wiese im Himmelmannpark war nach dem nahezu pausenlosen Regen am Sonntag und den Platzschauern am Samstag bereits so durchgeweicht, dass Sorge aufkam, nach einem weiteren angesagten Regentag mit den schweren Fahrgeschäften buchstäblich im Schlamm zu versinken  und nicht mehr vom Gelände zu kommen.

Nach einem noch vielversprechenden Auftakt am Freitag mit einem tollen Feuerwerk tat der dann folgende schlechte Umsatz an den beiden Folgetagen sein Übriges dazu, dass die Kirmesschausteller auf einen weiteren ins Wasser gefallenen Tag dann lieber verzichten wollten.

Über den Himmelmannpark als Kirmes-Standort sei noch keine Entscheidung gefallen, dementierte Stadtsprecherin Linnenkamp Behauptungen von Schaustellern vom Sonntagabend: Demnach sei bereits entschieden, die Fliegenkirmes im kommenden Jahr wieder in der Innenstadt abzuhalten.

Dies sei definitiv nicht so, versicherte Linnenkamp. Im Gegenteil: Im  Vorjahr, als das Wetter mitspielte, sei der erstmals im Himmelmannpark veranstaltete „Kirmespark“ auf größte Begeisterung gestoßen, Besucher wie Schausteller waren nach drei kühlen, aber trockenen Tagen voll des Lobs. Über die Kirmes im nächsten Jahr werde man in Ruhe gemeinsam mit Schaustellern und Stadtmarketing entscheiden, so Ulrike Linnenkamp abschließend.

Besucher, die vorab gekaufte Bons für Fahrgeschäfte wegen des kurzfristigen Kirmesabbruchs nicht mehr einlösen konnten, können sich im Büro des Stadtmarketings bei Hubert Sallamon melden. Sie bekommen ihr Geld zurückerstattet.

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