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100 statt 30 km/h auf dem Wall: 5 Handys und 2 Mercedes kassiert – einer aus Lünen

100 statt 30 km/h auf dem Wall: 5 Handys und 2 Mercedes kassiert – einer aus Lünen

Mercedes - Symbolbild, A. Reichert

5 Mobiltelefone und 2 Mercedes stellte die Polizei in der Nacht zu Dienstag (13.9.) nach einem verbotenen und gefährlichen Autorennen in der Dortmunder Innenstadt sicher.

Beteiligt waren ein 31-Jähriger aus Lünen und eine 20-Jährige aus Witten.

Die 20-Jährige steuerte ihren Mercedes unter dem Einfluss von Drogen über den Wall. Ihre drei Beifahrerinnen sind 20 und 25 Jahre alt.

Einer Zivilstreife der Polizei fielen beide Autos um 1.10 Uhr auf dem Hiltropwall auf. Die Polizisten folgten den Mercedes in Richtung Ostwall.

Beide wechselten bei dem Rennen immer wieder die Spuren – zeitweise über alle drei Spuren. Wo 30 km/h erlaubt sind, fuhren der Lüner und die Wittenerin bis zu 100 km/h. Dabei überholten sie mehrfach andere Verkehrsteilnehmer. Auch ein Rotlicht-Verstoß wurde festgestellt.

Mehrfach beschleunigten die Mercedes stark. Im Bereich Hiltropwall / Luisenstraße koordinierte die Polizei den Abbruch des Rennes und verhinderte die Weiterfahrt. Im Mercedes der 20-Jährigen aus Witten entdeckte ein Polizist ein verstecktes Mobiltelefon sowie Drogen. Die Polizei stellte insgsamt fünf Mobiltelefone sowie beide Mercedes sicher.

Der 20-Jährigen wurde in einer Wache eine Blutprobe entnommen, da ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest positiv ausfiel. Die Wittenerin gab an, niemals schneller als 50 km/h gefahren zu sein. Vor diesem Hintergrund ist die Auswertung elektronischer Fahrzeugdaten interessant.

Die Polizei ermittelt wegen der Teilnahme an einer verbotenen Rennen gegen den Mann aus Lünen und die Frau aus Witten.

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