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Beinahe Biker erfasst: Mutmaßliches Wallrennen endet mit 45.000 € Schaden

Beinahe Biker erfasst: Mutmaßliches Wallrennen endet mit 45.000 € Schaden

Hätte der Laternenmast nicht dort gestanden, wäre das Auto vermutlich über den Grünstreifen geschossen und hätte ihn erfasst – gab ein unbeteiligter Motorradfahrer zu Protokoll.

„Ein mutmaßliches illegales Kfz-Rennen muss ein 20-jähriger Dortmunder teuer bezahlen – mit seiner Gesundheit und einem total beschädigten Auto.“

So beginnt folgende Meldung der Polizei Dortmund:

„Auf dem Ostwall hat sich am Mittwochabend (24. August) ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden der 20-Jährige und sein Beifahrer leicht verletzt. Dass es keine weiteren Verletzten gibt, ist reines Glück.“

Der Unfall passierte gegen 21.45 Uhr auf der Außenfahrbahn des Walls zwischen Märkische Straße und Löwenstraße.

Der junge Dortmunder fuhr in seinem BMW auf der mittleren Fahrspur und wollte vermutlich überholen. Bei dem Manöver verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das gegen das Heck VW auf der rechten Spur prallte und anschließend im linken Grünstreifen gegen einen Laternenmast krachte.

Der 20-Jährige und sein gleichaltriger Beifahrer aus Dortmund wurden leicht verletzt, die 18-jährige Fahrerin des VW blieb unverletzt.

Zeugen zufolge könnte dem Unfall ein illegales Kfz-Rennen mit einem weiteren Fahrzeug vorangegangen sein, das an der Ampel der Kreuzung mit der Ruhrallee gestartet war. Das zweite beteiligte Fahrzeug fuhr jedoch nach dem Verkehrsunfall weiter.

Die Ermittlungen dazu dauern an.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 45.000 Euro.“

Doe Polizei spricht Klartext:

„Dieser Unfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Maßnahmen der Polizei im Kampf gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene sind. Die Straßen Dortmunds sind keine Rennstrecke!

Wer hier mit überhöhter Geschwindigkeit den Möchtegern-Vettel spielt, der riskiert Leben!

Davon zeugen auch die Aussagen eines Unbeteiligten nach dem Verkehrsunfall: Der Motorradfahrer war auf der Innenfahrbahn des Walls unterwegs und stellte gegenüber den Beamten in seiner ersten Aussage fest:

Hätte der Laternenmast nicht dort gestanden, wäre das Auto vermutlich über den Grünstreifen geschossen und hätte ihn erfasst.

Für die Polizei Dortmund steht daher fest: Wir bleiben dran und wir bleiben konsequent!

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