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5,9 Mio. € für 3,5 km neuen Rad-/Gehweg: Ein Beispiel, was die Verkehrswende kostet

5,9 Mio. € für 3,5 km neuen Rad-/Gehweg: Ein Beispiel, was die Verkehrswende kostet

Radwegzeichen - Foto Archiv / Red.

Für fast 6 Millionen Euro gibt es 3,5 Kilometer neuen Radweg und einige barrierefrei umgestaltete neue Bushaltehäuschen. Ein Beispiel dafür, was die Verkehrswende in NRW kosten wird, wenn sie ernst gemeint ist.

In besagtem Beispiel wird eine Landesstraße im Münsterland erneuert und umgestaltet, die  L572 zwischen Borken-Burlo und Südlohn-Oeding.

Auf 3,5 Kilometern zwischen den beiden Gemeinden entsteht eine durchgehende Geh- und Radwegeverbindung. Außerdem werden die Bushaltestellen entlang der Strecke barrierefrei ausgebaut.

Den symbolischen ersten Spatenstich vollzog Verkehrsministerin Ina Brandes persönlich, zusammen mit  Dr. Petra Beckefeld, technische Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

Verkehrsministerin Brandes erklärt dazu:

„Radfahren erlebt in der Stadt und auf dem Land einen echten Boom: Dank E-Bikes können auch längere Pendlerstrecken bequem mit dem Rad zurückgelegt werden. Deshalb brauchen wir ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz – in und zwischen den Städten und Gemeinden.“

Durch die barrierefreien Bushaltestellen werde auch das Busfahren wird attraktiver. „So stelle ich mir bessere, sichere und saubere Mobilität in ländlichen Regionen vor.“

 Bei einer Verkehrsbelastung von rund 5.600 Kfz/24h trage die Umgestaltung wesentlich zur Verkehrssicherheit bei. Das Land investiert dafür rund 5,9 Millionen Euro.

Mit Querschnittsumgestaltungen, neuen Rad- sowie Bürgerradwegen sollen in diesem Jahr im Münsterland ca. 30 Kilometer neue Radwege an Bundes- und Landesstraßen realisiert werden.

Quelle Land NRW

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