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Mann steigt in falschen Zug und zieht Notbremse: „Komme zu spät zur Arbeit“

Mann steigt in falschen Zug und zieht Notbremse: „Komme zu spät zur Arbeit“

Archivbild / c/o Rinke

Aus Angst, zu spät zur Arbeit zu kommen, betätigte ein Reisender am Donnerstagabend in einer Regionalbahn im Bochumer Hauptbahnhof die Notbremse: Er war in den falschen Zug gestiegen. Damit handelte er sich ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen ein.

Ein Zeuge im abfahrbereiten RE11 beobachtete gegen 20.30 Uhr, wie ein 47-jähriger Mitreisender zunächst versuchte, die Zugtür wieder zu öffnen. Da diese jedoch bereits für die Abfahrt verriegelt war, betätigte der Mann kurzerhand die Notbremse.

Gegenüber den Bundespolizisten erklärte der Pole, dass er in die RE11 eingestiegen sei und kurz darauf bemerkt habe, dass er sich im falschen Zug befand. Die Notbremse habe er gezogen, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen.

„Gegenüber den Beamten verhielt er sich uneinsichtig“, ergänzt ein Bundespolizeisprecher.

Der Regionalexpress verspätete sich um ca. 20 Minuten.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen ein.

Quelle Bundespolizei

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