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Langes Streetfood-Wochenende in Fröndenberg fällt final fast noch komplett ins Wasser

Langes Streetfood-Wochenende in Fröndenberg fällt final fast noch komplett ins Wasser

Der letzte Tag, der Sonntag - stundenlanger Regen bis zum Nachmittag bei höchstens 11 Grad sorgten für ein tristes Bild auf dem Marktplatz. (Foto Ausblick am Hellweg)

Am vierten und letzten Tag, dem Sonntag, fiel das  Streetfood-Event auf dem Fröndenberger Marktplatz schlussendlich beinahe noch komplett ins Wasser.

Bei stundenlangem Regen bis zum Nachmittag und begleitenden gerade einmal 11 Grad mochten nur die Hartgesottenen unter freiem Himmel eine Mahlzeit oder auch nur ein Getränk einnehmen.

Am Eröffnungsabend und am Himmelfahrtstag sah es für die gastronomischen Anbieter und den Streetfood-Veranstalter Frederic Pauthner noch vielversprechender aus. Bei recht milder und vor allem trockener Witterung waren Tische und Bänke gut belegt, sorgte die  Musikbeschallung für muntere Stimmung.

Recht vielversprechend sah es am recht freundlichen und relativ warmen Himmelfahrtstag aus. (Foto Rinke)

Doch Teller, von denen gegessen wurde, sah man schon am ersten Tag eher wenige, verglichen mit dem rappelvollen Streedfood-Markt 2021.

Wehmütig erinnerte sich ein zutiefst enttäuschter Fröndenberger an die Köstlichkeiten des letztjährigen Streetfood-Marktes, auf die er sich auch diesmal so gefreut hatte und von denen nun nichts zu finden war.

In Kombination mit den rasant gestiegenen Preisen schlug das nicht nur diesen, sondern so manchen erwartungsvoll auf den Markt gepilgerten Besucher nach einer kurzen Runde direkt wieder in die Flucht zur nächstgelegenen „stationären“ örtlichen Lokalität.

Dass es viele Besucher diesmal bei einem Kaltgetränk beließen, lag denn auch weniger am nicht wirklich optimalen Wetter als vielmehr am vergleichsweise sparsamen Angebot bei gleichzeitig stattlichen Preisen:

Bei 4 Euro für eine Pommes ohne alles, ab 6 Euro für ein 0.2-Glas Wein,  7 Euro für eine Bubble Waffel mit 2 Kugeln Eis oder 9,50 Euro für eine nicht besonders üppige Portion Gulasch mit Spätzle verschlug es vielen Besuchern des Marktes buchstäblich die Sprache und damit zugleich den Appetit.

 

„Wie soll sich denn eine Normalverdienerfamilie solche Preise leisten?“

So entsetzte sich nahezu kollektiv auch unsere Facebook-Community, unter der zugleich durchaus Verständnis herrschte für die Zwänge der Anbieter.

Doch die sehr überwiegende Meinung war: „Schade – dann eben nicht!“

Eine aus Menden angereiste Streetfood-Liebhaberin fand ihre geliebten Churros an diesem Wochenende beim Streetfood-Markt am Möhnesee wieder.

Für verschärfte Preiskonkurrenz vor ihrer eigenen Tür sorgte im Übrigen die Stamm-Restauration am Platze, der Markgrafen: Dessen Wirt hatte flugs einen Grill nach draußen gestellt und ließ die bis aus dem Rheinland angereiste Konkurrenz mit 2,50 Euro-Fleischspießen und -Bratwürsten unschlagbar hinter sich.

Unschlagbare Preiskonkurrenz durch den Wirt am Platz, den Markgraf. (Foto Rinke)

 

 

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