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Drei Rinder und Kalb von Hund aufgescheucht und von Zug überfahren

Drei Rinder und Kalb von Hund aufgescheucht und von Zug überfahren

Rind auf der Weide - Symbolbild / Rinke

Bei einem tragischen Bahnunfall mit vier Weidetieren sind an einer Bahnlinie bei Hennef drei Rinder und ein Kalb getötet worden. Wie bekannt wurde, hatte ein Hund die Tiere aufgescheucht, weshalb sie auf die Gleise liefen.

Die Bundespolizei mahnt zur Leinenpflicht.

Bei dem tragischen Vorfall waren drei Rinder und ein Kalb von der Weide ausgebrochen und wurden von einem Zug auf der Strecke Hennef-Siegburg überfahren.

„Der Halter war bereits dabei, die Tiere wieder einzufangen, als diese durch einen Hund erneut verschreckt wurden und fluchtartig auf die Gleise liefen. Hierbei wurden sie durch die S12 frontal erfasst.“

Glücklicherweise waren die Tiere keinem weiteren Leid ausgesetzt, berichtet ein Polizeisprecher. Und zum Glück wurden nicht auch noch Personen verletzt.

Wegen dem Vorfall veranlasste die Bundespolizei eine Streckensperrung, wodurch es zu insgesamt 1485 Minuten Verspätungen im Bahnverkehr kam. 39 Züge waren betroffen. Die Schadenshöhe der Bahn ist bislang unbekannt, die Tiere hatten einen Sachwert von etwa 10.000 Euro.

Hinsichtlich des enormen Schadens und etwaiger Regressansprüche weist die Bundespolizei Hundehalter sehr ernst auf die Leinenpflicht hin. Halter haften für Ihre Tiere.

Der Hundehalter ist bisher nicht ermittelt worden.

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