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Dortmunderin schickt Nacktfotos an „Sugar Daddy“, verliert 5000 € und wird erpresst

Dortmunderin schickt Nacktfotos an „Sugar Daddy“, verliert 5000 € und wird erpresst

Sie schickte Nacktfotos von sich – an einen Fremden. Der erpresst sie jetzt.

Am Montagnachmittag (16. Mai) wurde eine junge Frau bei der Dortmunder Bundespolizei vorstellig, um Strafanzeige zu erstatten. Ein Sprecher berichtet:

„Die 24-Jährige hatte über eine Social Media-Plattform einen Mann kennengelernt, der sich ihr gegenüber als „Sugar Daddy“ ausgab. Der Unbekannte forderte diverse Intimfotos und -videos und bot der jungen Frau dafür 5000 Euro an.“

Diese wolle er über einen elektronischen Zahlungsdienst bezahlen.

Die 24-Jährige willigte ein und bekam anschließend einen Kostenvoranschlag über den Bezahldienst. Sie hielt dies für die besprochene Zahlung – die allerdings durch den Onlinedienst noch nicht freigegeben worden war.

Sie schickte dem wildfremden Mann Nacktaufnahmen zu.

Die junge Frau wurde dann misstrauisch, als die Zahlung der vereinbarten 5000 Euro ihrem Account nicht gutgeschrieben wurde, schildert der Polizeisprecher:

„Erst bei genauer Betrachtung des vermeintlichen Kostenvoranschlags fiel ihr auf, dass durch eine Bestätigung der Betrag von 5000 Euro von ihrem Konto abgebucht  und dem Konto des Unbekannten gutgeschrieben worden war. Und dann drohte ihr der Unbekannte damit, die Fotos zu veröffentlichen, sollte sie die Zahlung auf sein Konto nicht akzeptieren.“

Aus Angst vor der Veröffentlichung der Aufnahmen deaktivierte die Dortmunderin ihren Social Media-Account.

„Die Unterhaltung mit dem Unbekannten fand in englischer Sprache statt, somit ist davon auszugehen, dass sich der Täter im Ausland befindet“, berichtet der Bundespolizeisprecher.

Bundespolizisten sicherten die Chatverläufe und die Erreichbarkeiten des Unbekannten und leiteten ein Strafverfahren wegen Betruges und Erpressung ein. Ob die junge Frau ihr Geld jemals wiedersieht, steht in den Sternen.

Quelle Bundespolizei Dortmund

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