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Zahl der „Maskenträger“ sinkt – Als „riskanteste“ Orte gelten Schulen, Kitas, ÖPNV

Zahl der „Maskenträger“ sinkt – Als „riskanteste“ Orte gelten Schulen, Kitas, ÖPNV

In den meisten Geschäften ist eine Maske höchstens noch freundliche Empfehlung: Schild an einer Ladentür im Kreis Unna. (Foto Rinke)

Auf Schutzmaßnahmen wie Abstände und Masken achten die Menschen in Deutschland zunehmend weniger.

In einer am 2. Mai veröffentlichten Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sei eine „deutliche Veränderung im Schutzverhalten der Befragten“ zu beobachtet gewesen.

  • So geben in der aktuellen Befragung 87 Prozent an, in den vergangenen 14 Tagen Masken getragen zu haben – vor Ostern waren es noch 94 Prozent.
  • Ein noch deutlicherer Rückgang zeigt sich beim Anteil derjenigen, die mehr Abstand zu anderen Personen halten. Während vor den Osterfeiertagen noch 76 Prozent darauf achteten, liegt dieser Wert nun bei 64 Prozent.
  • Unverändert viele setzen zum Schutz vor einer Infektion auf häufigeres Lüften (65 Prozent) oder die Corona-Warn-App (40 Prozent).

Nachdem kurz vor Ostern die Maskenpflicht in Geschäften weggefallen war, stieg der Anteil der Personen, die das Ansteckungsrisiko in Geschäften des täglichen Bedarfs als hoch einschätzte, um 13 Prozentpunkte auf 37 Prozent.

In der aktuellen Erhebung ist diese Einschätzung nun wieder etwas gesunken, auf 31 Prozent.

Als Orte mit dem höchsten Infektionsrisiko werden nach wie vor Schulen und Kitas (64 Prozent) sowie öffentliche Verkehrsmittel (61 Prozent) gesehen

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