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Falschfahrer rast im Mini mit bis zu 170 km/h über A2

Falschfahrer rast im Mini mit bis zu 170 km/h über A2

Symbolbild Raser - Quelle Polizei NRW

In den heutigen Morgenstunden (20.03.2022) meldeten Zeugen einen Falschfahrer auf dem Mittelstreifen der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen/Dortmund.

Der Mini Cooper wäre, so die Angaben der Zeugen, mit ca. 170 km/h in die falsche Fahrtrichtung – Richtung Hannover – unterwegs (!).

Da sich der Mini offensichtlich kurz vor der Stadtgrenze Dortmund befand, sperrten Einsatzkräfte der Autobahnpolizeidie A 2 in Höhe Dortmund Lanstrop. Die Fahrzeuginsassen der nun zum Stillstand gebrachten PKW auf der Autobahn wurden zu ihrem eigenen Schutz zum Aussteigen und hinter die Leitplanke gebeten.

Der Geisterfahrer, ein 23-jähriger Dortmunder, brachte seinen Mini Cooper dann aber noch vor dem künstlich erzeugten Stau zum Stillstand. Den Einsatzkräften der Polizei gegenüber äußerte er sich nicht. Da er nach Alkohol roch, ordneten die Polizeibeamten eine Blutprobe an.

Zu Personenschäden kam es glücklicherweise nicht. Jedoch meldete sich wenig später ein Zeuge bei der Polizei, der angab, von dem entgegenkommenden Mini auf der A 2 touchiert worden zu sein. Dabei sei der Außenspiegel zerbrochen.

„Nun möchte niemand darüber nachdenken, was hätte passieren können“, spinnt die Polizei den Gedanken weiter. „Zwei Fahrzeuge fahren so eng aufeinander zu, dass sich die Außenspiegel berühren. Der eine falsch fahrende PKW mit laut Zeugenangaben 170 km/h, der andere PKW vermutlich mit situationsangepasster Geschwindigkeit.

Nicht auszuschließen ist nach derzeitigem Ermittlungsstand, dass die Geisterfahrt in Höhe Hamm begann und bis zu ihrem Ende über ungefähr 20 Kilometer geführt wurde. „Glück und geistesgegenwärtige Zeugen haben Schlimmeres verhindert“, schließt die Polizei.

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