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Zwei Raubüberfälle mit Schlagstock und Wetzstab frühmorgens in Hamm

Zwei Raubüberfälle mit Schlagstock und Wetzstab frühmorgens in Hamm

Faust, Symbolbild - Archiv Redaktion

Die Hammer Polizei sucht Täter und mögliche Zeugen nach zwei Raubüberfällen am Samstagmorgen, 19. März – sie passierten binnen einer Stunde. Ob ein Zusammenhang besteht, wird geprüft.

Gegen 5.30 Uhr wurde auf der Erich-Kästner-Straße ein 51-jähriger Fußgänger aus Hamm von einem Mann von hinten ergriffen und an Händen und Oberkörper festgehalten. Ein weiterer Täter stellte sich vor das Opfer und forderte die Herausgabe von Wertgegenständen.

Als der 51-Jährige sagte, er habe keine Wertsachen dabei,  zog der vor ihm stehende Täter einen Teleskopschlagstock und versetzte ihm einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf.

Anschließend wurde die Kleidung des Mannes durchsucht. Die Täter fanden Bargeld und flüchteten damit in unbekannte Richtung.

Der Überfallene schaffte es verletzt zur Polizeiwache Mitte, wurde von dort aus in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Die beiden Räuber sind geschätzt zwischen 25 und 27 Jahren alt und haben helle, blonde Haare. Sie sprachen akzentfrei Deutsch und haben ein westeuropäisches Erscheinungsbild.

Knapp eine Stunde zuvor, gegen 4.45 Uhr, wurde ein 63-jähriger Hammer auf der Sedanstraße Opfer eines Raubes. Er war mit Ladetätigkeiten an seinem Lieferwagen auf Höhe einer Bäckerei befasst. Plötzlich bemerkte er ein Rütteln an der Fahrertür.

Als er nachschaute, trat ihm der Täter mit einem erhobenen Wetzstab in der Hand entgegen. Er forderte die Herausgabe von Geld.

Als der Angegriffene erwiderte, er hätte kein Geld, erzwang der Täter die Herausgabe der Armbanduhr seines Opfers. Sodann rannte er davon.

Dieser Räuber wird als 170 cm großer Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren beschrieben. Er sprach Deutsch mit Akzent. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jacke mit einem roten Emblem am linken Ärmel. Zudem trug er einen schwarzen Mund-Nase-Schutz.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Hamm unter 02381-916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle Polizei Hamm

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