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Stadtwerke bereiten Meister Adebar in Fröndenberger Ruhrwiesen die Kinderstube

Stadtwerke bereiten Meister Adebar in Fröndenberger Ruhrwiesen die Kinderstube

Mitarbeiter der Stadtwerke Fröndenberg Wickede errichten eine NIsthilfe für Störche in den Ruhrwiesen. Verwendet wird ein Hollz-Mast, wie er auch für Stromleitungen eingesetzt wirde

Willkommen, Meister Adebar!

Die Stadtwerke Fröndenberg Wickede haben in diesen Tagen erneut Nisthilfen für Störche aufgestellt. Damit soll einerseits die Betriebssicherheit von Überlandleitungen gewährleistet und andererseits den brütenden Großvögeln eine attraktive Nistmöglichkeit geboten werden.

Die Nisthilfen stehen im Bereich der Ruhrwiesen in Fröndenberg und befinden sich auf Grund und Boden, der dem Land NRW gehört. Beraten wurden die Stadtwerke für den Standort nahe Wickede von der Bio-Station im Kreis Soest.

Mitarbeiter der Stadtwerke Fröndenberg Wickede beim Errichten der Nisthilfe in den Ruhrwiese.

„Wir wurden im vergangenen Jahr auf ein Storchennest auf einem Beton-Freileitungsmast hingewiesen. Nachdem der Wind das weggeweht hatte, hat der Bauhof der Gemeinde Wickede den Vögeln ein neues Nistangebot gemacht. In diesem Jahr haben wir dann recht früh die Initiative ergriffen und Nisthilfen aufgestellt, damit die Vögel idealerweise erst gar nicht auf den Freileitungsmasten nisten“, erklärt Dennis Rathke, Elektromeister bei den Stadtwerken Fröndenberg Wickede, den Hintergrund der Maßnahmen.

Nachdem am Montag bereits der Mast in Fröndenberg aufgestellt worden war, folgte am Mittwoch ein Mast weiter flussaufwärts, direkt an der Ortsgrenze zwischen Fröndenberg und Wickede.

 

 

Bei den Masten handelt es sich um Kiefernholzmasten, wie sie im lokalen Überlandverteilnetz üblicherweise aufgestellt werden. An der Spitze der 10 Meter hohen Holzmasten wurde eine spezielle, handelsübliche Storchen-Nisthilfe angebracht, bevor dann der Mast auf einer Länge von 1,8 Meter in den Boden eingelassen wurde.

 

Niklas Wolgast, Gruppenleiter Tief- und Gartenbau bei den Stadtwerken: „Wir können hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Wir tun der Natur etwas Gutes, gleichzeitig halten wir die Vögel aber auch von unseren Leitungen und Anlagen fern.“

Störche werden in den letzten 25 Jahren vermehrt in den Ruhrwiesen beobachtet: So zum Beispiel an der Kiebitzwiese in Fröndenberg-Westick. Die großen Vogelnester sind ein Hingucker für Radler auf dem Ruhrtalradweg; weitere Vögel nisten auch in den Feldern und Ruhrauen zwischen Fröndenberg, Schwitten und Wickede.

Die fertig aufgestellte Nisthilfe für Störche zwischen Ruhr und Obergraben nahe WIckede.

Quelle Stadtwerke Fröndenberg Wickede

 

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