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3 Städte, 4 Festnahmen, 5 Haftbefehle in 19 Stunden

3 Städte, 4 Festnahmen, 5 Haftbefehle in 19 Stunden

Symbolbild - Quelle Redaktion (A. Reichert)

Binnen 19 Stunden nahmen Bundespolizisten im Ruhrgebiet am vergangenen Freitag vier mit Haftbefehl gesuchte Männer fest – einer wurde gar mit 3 Haftbefehlen gesucht.

Gegen 3 Uhr früh hielten Bundespolizisten im Bochumer Hauptbahnhof einen 26-Jährigen an. Es kam heraus: Das Amtsgericht Mannheim hatte den gebürtigen Essener wegen Drogenhandels zu 240 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. 193 Tagen hatte der Mann noch abzuleisten.

Die Ersatzgeldstrafe in Höhe von fast 5000 Euro konnte er nicht aufbringen, weshalb Einsatzkräfte ihn in eine JVA brachten.

45 Minuten später kontrollierten Bundespolizisten einen 54-Jährigen im Hauptbahnhof Dortmund. Dieser Mann wurde gleich mit drei Haftbefehlen gesucht:

Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn bereits 2017 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu 35 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. 2018 wurde er wegen Diebstahls zu 35 Tagen Haft verurteilt  und ein Jahr später wegen Körperverletzung zu 40 Tagen Arrest.

Bundespolizisten verhafteten den pakistanischen Staatsangehörigen und brachten ihn für die nächsten 110 Tage in eine Justizvollzugseinrichtung.

Gegen 10:30 Uhr erwischten Beamte im Essener Hauptbahnhof einen 43-Jährigen, der 2021 vom Amtsgericht Essen zu 260 Tagen Haft wegen Körperverletzung verurteilt worden war. Die alternative Geldstrafe in Höhe von fast 2200 Euro konnte der gebürtige Essener nicht zahlen. Polizisten brachten ihn anschließen in eine JVA.

Am Abend um 22 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten im Hauptbahnhof Essen dann einen 21-Jährigen, der keine Maske trug. Die Beamten ermittelten, dass der Recklinghäuser 2019 wegen Unfallflucht zu 45 Tagen Haft verurteilt worden war. Der 21-jährige Deutsche konnte die alternative Geldstrafe von 400 Euro zahlen und so einen Aufenthalt in der JVA abwenden.

Quelle Bundespolizei

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