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Kleinbus kollidiert auf Weg zu Behindertenwerkstatt mit Lkw: 7 Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf B236

Kleinbus kollidiert auf Weg zu Behindertenwerkstatt mit Lkw: 7 Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf B236

Rettungswagen - Symbolbild, Quelle AaH

Ein mit fünf Personen besetzter Kleinbus ist heute Morgen (Montag, 14.2.) auf der B 236 in den Gegenverkehr geraten und mit einem Lkw zusammengestoßen. Es gab sieben Verletzte, die auf umliegende Krankenhäuser verteilt werden mussten.

Der Unfall ereignete sich um 7.41 Uhr auf der „Rampe“ in Werdohl, die über die Ruhr-Sieg-Bahngleise führt. Am Steuer des in Richtung Plettenberg fahrenden Kleinbusses saß eine 46-jährige Werdohlerin. Aus ungeklärter Ursache geriet sie mit ihrem Mercedes Sprinter nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Lebensmittel-Lkw zusammen.

Der Kleinbus schrammte einmal auf der gesamten Länge rechts an dem 12-Tonner vorbei.

Die Kleinbus-Fahrerin wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie war jedoch ansprechbar. Die 46-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Die Feuerwehr befreite ferner eine 20-jährige Passagierin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Auch sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Zwei Fahrgäste (31 und 47) sowie eine 41-jährige Begleiterin konnten den Bus selbstständig verlassen. Sie ließen sich ambulant in einem dritten Krankenhaus behandeln.

Der Bus war auf dem Weg zu einer Behindertenwerkstatt. Der Sprinter wurde mit Totalschaden (schätzungsweise mindestens 25.000 Euro) von der Polizei sichergestellt.

Der Fahrer des entgegenkommenden Lkw, ein 59-jähriger Bochumer, und sein Beifahrer, ein 20-jähriger Dortmunder, wurden leicht verletzt und ebenfalls im Krankenhaus untersucht und versorgt. Der Schaden an dem Lkw mit Dortmunder Kennzeichen liegt bei mindestens 15.000 Euro. Um den Lkw abschleppen zu können, musste ein Abschleppwagen aus Hagen geordert werden.

Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Ein Spezialunternehmen reinigte die Fahrbahn, die bis gegen 12.30 Uhr komplett gesperrt war.

Quelle Kreispolizei MK

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