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Frau in Hamm durch Hundebisse verletzt – Gelisteter Hund war nicht angeleint

Frau in Hamm durch Hundebisse verletzt – Gelisteter Hund war nicht angeleint

Symbolbild - Quelle Pixabay

Der eine Hund war korrekt angeleint – der andere nicht. Die Begegnung ging nicht gut aus.

Eine Hundehalterin aus Hamm wurde beim Spazierengehen am späten Sonntagabend, 13. Februar, durch Bisse eines entgegenkommenden Hundes verletzt.

Die 31-jährige ging gegen 23 Uhr mit ihrem angeleinten Hund auf dem Gehweg der Dortmunder Straße entlang, als ihr ein Mann entgegenkam – ebenfalls mit einem Hund.

Das nicht angeleinte Tier war laut Polizei ein Alano-Mischling, der nach § 10 des Landeshundegesetzes NRW zu den „gelisteten“, „gefährlichen Hunden“ gezählt wird,

Da die Hunde im Vorbeigehen aneinander gerieten, wollte die 31-Jährige ihren Hund schützen. Dabei stürzte sie. Unmittelbar nach dem Sturz biss sie der Alano-Mischling  in Fuß, Hand und Gesicht.

Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zum Glück stellten sich ihre Verletzungen nicht als stationär behandlungsbedürftig heraus, so dass sie das Krankenhaus  nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

„Für den von der Maulkorbpflicht befreiten Hund bestand Leinenpflicht“, unterstreicht der Polizeisprecher.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Quelle Polizei Hamm

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