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240 protestierten in Hamm gegen die Coronapolitik – Einzelne Verstöße

240 protestierten in Hamm gegen die Coronapolitik – Einzelne Verstöße

Wie an jedem Mittwoch seit vielen Wochen zogen auch gestern Abend, 9. Februar, wieder Menschen durch die Hammer Innenstadt, die mit den aktuellen Corona-Maßnahmen nicht einverstanden sind.

Die Versammlung war angemeldet, teilt die Polizei in ihrer kurzen Zusammenfassung mit. Laut geltender Coronaschutzverordnung NRW herrschte entsprechend unabhängig von der Teilnehmerzahl Maskenpflicht.

Der Aufzug startete nach Redebeiträgen gegen 18.30 Uhr und führte vom Martin-Luther-Platz durch Teile der Innenstadt. Dabei wurde er von Einsatzkräften der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes begleitet.

An der Königstraße fand gegen 19 Uhr eine Zwischenkundgebung statt.

In der Spitze beteiligten sich laut Polizei etwa 240 Personen an der Versammlung. Den bisher höchsten Zuspruch fand der „Mittwochsspaziergang“ am 12. Januar mit über 400 Beteiligten.

Aufgrund von Maskenverstößen leiteten die Einsatzkräfte gestern Abend 5 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zwei Teilnehmer wurden von der Versammlung ausgeschlossen, zwei weitere erhielten einen Platzverweis.

Die Versammlung wurde nach weiteren Redebeiträgen gegen 20.45 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz beendet.

Während des Aufzuges kam es aufgrund von kurzfristigen Sperrungen zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Quelle Polizei Hamm

Kommentare

WORDPRESS: 1
  • Seltsam. Mehrfach haben verschiedene Teilnehmer fast doppelt so viele Teilnehmer gezählt. Man kann es auch auf den Livestreams verfolgen.
    Natürlich gibt es auch Ab- und Zugänge während des Spaziergangs. Viele schließen sich auch erfahrungsgemäß erst nach Beginn des Spaziergangs an. Keine Ahnung, zu welchem Zeitpunkt da die Polizei gezählt hat. Der Analyse der Livestreams gebe ich allerdings mehr Bedeutung als den Angaben des Polizeisprechers, welcher als obersten Dienstherren die aktuelle Politikspitze hat, welche bei den Protestmärschen kritisiert wird. Sich darüber zu streiten, ob da jetzt 50 mehr oder weniger mitgelaufen sind, halte ich für Zeitverschwendung. Die Diskrepanz zwischen Polizeibericht und den Livestreams halte ich in diesem Fall doch für ungewöhnlich hoch.

    Als ich im Sommer 2020 vorhergesagt habe, das eines Tages das Infektionsschutzgestz zur Behinderung der Versammlungsfreiheut benutzt wird, haben mich die meisten belächelt. Durch die unnötig langwierige Kontrollen von Teilnehmern mit Maskenatteste wurde der Zug Anfangs mehrfach aufgehalten. Zumindest laufen in anderen Städten der Region parallel hunderte ohne Maskenkontrolle bei den Spaziergängen mit. Das hängt wohl immer von der Willkür der lokalen Stadtspitzen ab.