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290 PS unter feuerrotem Lack -Fröndenberg hat ein neues Feuerwehrfahrzeug

290 PS unter feuerrotem Lack -Fröndenberg hat ein neues Feuerwehrfahrzeug

Foto: U. Linnenkamp - von links: Bürgermeisterin Müller, Andreas Bartsch, Wolfgang Schlächter, Mathias Schramm, Michel Schlächter und Jörg Sommer

Das Feuerwehr-Neufahrzeug HLF 20 ist eingetroffen!

Fröndenbergs Bürgermeisterin Sabina Müller empfingt gemeinsam mit Jörg Sommer und Feuerwehrkameraden das brandneue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug „HLF 20“:

„Dieses Fahrzeug stellt das Notfallequipment für ganz unterschiedliche Rettungseinsätze bereit, von der Feuerbekämpfung bis zum Autounfall. Die Stadt Fröndenberg investiert mit diesem Fahrzeug in die moderne technische Ausstattung unserer freiwilligen Feuerwehr. Das erhöht die Sicherheit für alle Fröndenberger wie für die Einsatzkräfte, deshalb freue ich mich besonders, das HLF 20 gemeinsam mit der Feuerwehr in Empfang zu nehmen!“

„Das Fahrzeug ersetzt das vorhandene LF 16/12 aus dem Jahr 1992. Es hat 290 PS, einen 2.500 l – Löschwassertank und 9 Sitzplätze, davon 4 mit Atemschutzgeräteausstattung – hier ist das Anlegen der Atemschutzgeräte bereits während der Einsatzfahrt möglich,“

kommt Jörg Sommer ins Schwärmen.

Die Beladung orientiert sich an der DIN-Vorgabe, wurde aber auf die lokalen Anforderungen zugeschnitten. Bei der Beladungsorganisation wurde auch auf die Möglichkeiten zur ergonomischen Geräteentnahme geachtet.

Eine erhebliche Erleichterung ist, dass sich die Leitern, die auf dem Dach des Fahrzeugs verlastet sind, ohne Begehung des Fahrzeugdaches mit einer Entnahmehilfe vom Boden aus erreichen lassen.

Das Fahrzeug soll neben der Brandbekämpfung auch zur Technischen Hilfeleistung einsatzfähig sein. Es wurde z. B. mit einem Rettungssatz (Schere, Spreizer, mehrere Rettungszylinder) ausgestattet, um bei Verkehrsunfällen Personen aus ihren Fahrzeugen befreien zu können.

Der Rettungssatz ist akkubetrieben. Das erleichtert deutlich die Handhabung im Vergleich zu den ansonsten hydraulisch betriebenen Rettungssätzen. Diese Antriebsart ist im Stadtgebiet gegenwärtig einmalig.

Für die Einsatzstellenausleuchtung verfügt das Fahrzeug über einen pneumatisch betriebenen Lichtmast mit einer Scheinwerferbrücke auf LED-Basis, die 25.000 Lumen erbringt. Der Lichtmast lässt sich vom zentralen Bedienpult am Heck des Fahrzeugs mit einer abgesetzten Handbedienung steuern.

Die Auftragsvergabe zur Beschaffung des Neufahrzeugs erfolgte nach europaweiter Ausschreibung im November 2020. Die Fertigstellung erfolgte im vorgesehen Zeitplan.

Für das Gesamtfahrzeug wurden Haushaltsmittel von rd. 370.000 € benötigt und bereitgestellt. Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände konnten aus dem Bestand der freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg auf das neue Fahrzeug übernommen werden.

Quelle Stadt Fröndenberg

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