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Mit Fäusten und Messer im Keuningpark schwer verletzt

Mit Fäusten und Messer im Keuningpark schwer verletzt

Symbolbild eines Messerangriffs - Foto Redaktion

Vier gegen einen, mit Fäusten und Messer. Opfer schwer verletzt, ein Tatverdächtiger gefasst und wieder freigelassenen, die anderen drei  flüchtig. Täterbeschreibungen gibt es nicht.

Am Mittwoch (26.1) um 22.30 Uhr ist es in der nördlichen Dortmunder Innenstadt zu einem brutalen Angriff  gekommen – ein Mann wurde zunächst mit Fäusten geschlagen und  anschließend durch Messerstiche verletzt.

Die Polizei stellte noch in der Nacht einen der vier Tatverdächtigen.

Polizeisprecherin Amanda Nottenkemper berichtet wie folgt:

„Mittwochabend hatte sich ein 20-jähriger Dortmunder mit Stichverletzungen in die Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof gerettet.

Er war an der Leopoldstraße zunächst von einem 40-jährigen Dortmunder mit Fäusten angegriffen worden. Ersten Ermittlungen zufolge griffen dann drei noch unbekannte Männer den 20-Jährigen mit einem Messer an und verletzten ihn schwer.

Von der Wache der Bundespolizei aus fuhr ein Rettungswagen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Noch in der Nacht stellten Polizeibeamte den 40-jährigen Tatverdächtigen, der den jungen Dortmunder mit Fäusten angegriffen hatte.

Er blieb die Nacht über im Polizeigewahrsam. Besondere Gründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor – ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.

Die Ermittlungen zu den drei noch unbekannten Angreifern sowie zu den genauen Hintergründen der Angriffe dauern an.“

Unsere Nachfragen nach weiteren Hintergründen  – Herkunft des gefassten Schlägers, möglicherweise Vorstrafen, polizeiliche Vorbekanntheiten – konnten von der Polizeipressestelle am Freitagnachmittag nicht beantwortet werden: Die Kollegin, die den Bericht verfasst hatte, habe Feierabend  und sei im Homeoffice nicht erreichbar.

Auf unsere Frage, ob es Beschreibungen der flüchtigen Messerstecher gebe, kam seitens der Polizei ein Nein.

Sie sucht trotzdem Hinweisgeber.

 

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