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Mit 106 statt 30 km/h über den Wall: Jaguar und Führerschein beschlagnahmt

Mit 106 statt 30 km/h über den Wall: Jaguar und Führerschein beschlagnahmt

Symbolbild Pixabay

Mit mehr als dem Dreifachen der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit jagte ein 29-Jähriger am Montagabend (10. Januar) um 22.45 Uhr in einem Jaguar über den Ostwall.

„Aber nicht lange: Die Polizei Dortmund setzte diesem Treiben mit einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle ein Ende und beschlagnahmte das Auto. Den Fahrer erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren – und eine längere Zeit ohne Führerschein“, betont die Behörde.

106 statt erlaubter 30 km/h: Das ist zweifelsohne lebensgefährlich, nicht nur für die Autoinsassen, sondern vor allem auch für Unbeteiligte!“

Deshalb sei die Polizei Dortmund regelmäßig – und das nicht nur am Wochenende – im Einsatz, „um die hiesige Raser- und Poserszene nachhaltig auszubremsen und dadurch Anwohnerinnen und Anwohner sowie andere Verkehrsteilnehmende zu schützen.“

Bei der Kontrolle seines Fahrzeugs händigte der Fahrer bereitwillig Ausweis, Führerschein und Fahrzeugschein aus. Der ausgehändigte Führerschein wurde sichergestellt, gleichzeitig wurde dem Fahrzeugführer untersagt, fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge zu führen. Der Jaguar wurde abgeschleppt und sichergestellt.

Einsatzende also? Nicht ganz.

Denn knapp zwei Stunden nach der Kontrolle kamen der Fahrer, die Halterin des Fahrzeugs sowie eine weitere Person zu den mittlerweile an einer anderen Stelle auf dem Wall kontrollierenden Beamtinnen. Bei letztgenannter Person handelte es sich um den tatsächlichen Führerschein- und Ausweisinhaber. Dieser sagte aus, seine Dokumente am Vortag im Pkw vergessen zu haben – und der Beschuldigte habe sich dann versehentlich mit dessen Dokumenten ausgewiesen. Die Fahrerlaubnis des Beschuldigten befinde sich aktuell zwecks Umschreibung beim Straßenverkehrsamt.

Den 29-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen nach § 315d, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Missbrauchs von Ausweispapieren.“

Quelle (wörtlich übernommen): Polizei Dortmund

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