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Nach heftigen Reaktionen auf Tagesschau-Beitrag: Klinikum Dortmund bekennt sich klar zu Coronamaßnahmen

Nach heftigen Reaktionen auf Tagesschau-Beitrag: Klinikum Dortmund bekennt sich klar zu Coronamaßnahmen

Das Klinikum Dortmund. (Foto: Klinikum)

„Ich bin vom Klinikum und demonstriere gegen eine Impfpflicht.“

So sagte es eine Frau am Dienstagabend in einem Beitrag der ARD-„Tagesschau“. Heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren die Folge.

Das Klinikum Dortmund nimmt in einer Pressemitteilung am heutigen Donnerstag (6. Januar) zu dem Beitrag Stellung. Man bekenne sich als Unternehmen „klar zu den Coronamaßnahmen“.

Wörtlich heißt es in der Stellungnahme:

„Anlässlich der Tagesschau-Berichterstattung vom 04.01.2022 über eine Demo gegen Corona-Maßnahmen in Dortmund weist das Klinikum Dortmund darauf hin, dass es sich klar zu den geltenden Coronabeschränkungen bekennt – und dies auch im Rahmen der Arbeitstätigkeit von seinen 4700 Mitarbeitenden verlangt.

„Für uns ist es maßgeblich, dass die Arbeit im Klinikum allen gesetzlichen und rechtlichen Vorgaben entspricht. Zudem verbindet uns im Klinikum ein Kodex aus gemeinsamen
Werten und Verhaltensweisen wie Toleranz und Wertschätzung, der unverhandelbar ist“, sagt Marc Raschke, Pressesprecher des Klinikums Dortmund.

Zugleich wisse man aber auch um das hohe Gut der Meinungsfreiheit in Deutschland, weshalb das Klinikum seinen Mitarbeitern selbstverständlich nicht die Teilnahme an einer angemeldeten Demo verbiete.

„Wer dort dann vor Ort interviewt wird, tut dies aber eben als Privatperson und nicht als Vertreter eines Unternehmens, der die offizielle Meinung oder Einstellung
dieses Unternehmens wiedergibt.“

In dem Beitrag  hatte eine Frau mit Mütze und Maske gesagt, sie sei vom Klinikum und würde gegen eine Impfpflicht demonstrieren. Diese Äußerung hatte unmittelbar nach der Ausstrahlung insbesondere in den sozialen Netzwerken für Kritik gesorgt. „Bislang konnte hausintern nicht abschließend geklärt werden, ob es sich bei der im TV-Beitrag gezeigten Person tatsächlich um eine Mitarbeiterin des Klinikums Dortmund handelt“, erklärt Sprecher Marc Raschke.

Quelle: Pressemitteilung Klinikum Dortmund

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