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Beratungen über verkürzte Quarantäne: Was gilt derzeit in NRW?

Beratungen über verkürzte Quarantäne: Was gilt derzeit in NRW?

Symbolbild eines Kindes in Quarantäne - Quelle Pixabay

Am kommenden Freitag, 7. Januar, berät die MPK-Konferenz (Ministerpräsidenten der Länder) mit der Bundesregierung erneut über das weitere Vorgehen in der Pandemie.

Erwartet wird nach entsprechenden Verlautbarungen des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) unter anderem eine Verkürzung der bisher geltenden Quarantänedauer. Denn da die Omikron-Variante besonders ansteckend ist, drohe der Zusammenbruch wichtiger Infrastruktur durch zu viele Krankmeldungen gleichzeitig, so die Befürchtung.

Landesweite Vorgaben macht die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung. Dort betont sie, dass die individuellen Vorgaben durch die kommunalen Gesundheitsämter Vorrang haben. Die Gesundheitsbehörden orientieren sich in der Regel an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Zwischen Omikron und Delta unterscheidet die Landesverordnung bisher nicht.

Die Vorgaben der NRW-Quarantäne-Verordnung

  • Positiver PCR-Test:  Mindestens 14 Tage Quarantäne für Nichtgeimpfte und – genesene. Danach Freitesten möglich,  sofern keine Krankheitssymptome vorliegen. Liegen sie vor, darf die Quarantäne erst 48 Stunden nach dem Abklingen der Beschwerden beendet werden.
  • Geimpfte und Genesene können sich nach 5 Tagen freitesten (PCR-Test).
  • Kontaktpersonen:  Keine Quarantäne für Geimpfte und Genesene, sofern nicht binnen 10 Tagen Symptome auftreten.
  • Nichtiimmunisierte Kontaktpersonen: Haushaltsangehörige müssen 10 Tage in Quarantäne, das Gesundheitsamt kann die Zeit jedoch verkürzen und entscheidet auch über die Quarantänedauer anderer Kontaktpersonen.
  • Sonderregeln gelten für Pflegeheime.

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