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Wohnhaus in Bergkamen nach Großbrand unbewohnbar – Hund stirbt

Wohnhaus in Bergkamen nach Großbrand unbewohnbar – Hund stirbt

Feuerwehrauto - Symbolbild / (c/o S. Rinke)

Ein schlimmes Ende des Weihnachtsfestes mussten gestern Abend (26. 12.) drei Generationen einer Familie im Bergkamener Ortsteil Heil erleben.  Gegen 23. 40 Uhr brach in ihrem Haus ein Feuer aus.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannte das Haus bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen durchschlugen das Dach.

Die Kreispolizei Unna fasste das Unglück am Montagmittag wie folgt zusammen:

Am späten Sonntagabend (26.12.2021) stand der Dachstuhl eines ländlich gelegenen Einfamilienhauses am Westenhellweg gegen 23.30 Uhr schon vollständig in Brand, als die Hausbewohner auf das Feuer aufmerksam wurden. Während die drei 51- bis 78-jährigen Bewohner des Erd- und 1. Obergeschosses selbstständig das Haus verlassen konnten, war der Bewohner des Dachgeschosses von den Flammen eingeschlossen.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Bergkamen

Ein Feuerwehrmann, der privat unterwegs war, sah von weitem den Feuerschein und eilte mit seinem PKW zur Brandstelle.

Als er dort eintraf, trugen die Bewohner gerade eine Leiter zum Haus. Der Helfer konnte damit den im Dachgeschoss eingeschlossenen 20-Jährigen vor den Flammen retten.

Der 20-Jährige und ein 53-Jähriger wurden stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, während zwei 51 und 78 Jahre alte Frauen nach Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort bei Verwandten unterkommen kommen konnten.

Ein mit im Haushalt lebender Hund verstarb an der Brandörtlichkeit.

Der nicht mehr bewohnbare Brandort wurde beschlagnahmt. Ein Brandsachverständiger wird zur Ermittlung der Brandursache hinzugezogen.

Die rund 80 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten bis in die Nacht hinein beschäftigt. Laut Medienberichten musste das Löschwasser im Pendelverkehr herangeschafft werden. Das Haus wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Die beiden Frauen kamen bei Bekannten unter.

Die Brandursache ist noch unklar.

Fotos von der Feuerwehr Bergkamen

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