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Ministerin Gebauer: Dreimal wöchentlich Tests sichern Präsenzunterricht und geben Schulen „die nötige Sicherheit“

Ministerin Gebauer: Dreimal wöchentlich Tests sichern Präsenzunterricht und geben Schulen „die nötige Sicherheit“

Die Versorgung der weiterführenden Schulen mit Antigen-Schnelltests ist laut Ankündigung des Schulministeriums  auch im neuen Jahr sichergestellt. Das Ministerium habe das  Vergabeverfahren vor Beginn der Weihnachtsferien abgeschlossen. Zugleich unterstreicht Ministerin Gebauer ihren Vorsatz, den Präsenzunterricht zu sichern.

Die ab dem kommenden Jahr wöchentlich zur Verfügung stehende Menge an Tests  gewährleiste, dass alle Kinder und Jugendlichen sowie sämtliches Personal an den weiterführenden Schulen in NRW dreimal wöchentlich getestet werden können – unabhängig vom Grad der Immunisierung.“

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Mit dem neuen Liefervertrag schaffen wir im doppelten Wortsinne Sicherheit. Zum einen stellen wir sicher, dass unsere Schulen langfristig und verlässlich mit ausreichend Tests versorgt werden.

„Zum anderen sorgen wir mit den fortgeführten Testungen auch im neuen Jahr für die nötige Sicherheit im Unterricht. Die engmaschigen Tests an unseren Schulen leisten einen erheblichen Beitrag dazu, Infektionen zuverlässig zu erkennen, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen und die Pandemie wirksam einzudämmen.“

Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP. (Foto Land NRW)

Die Lieferung der neuen Tests, die auf alle bekannten Virusvarianten reagieren, beginnt am 17. Januar 2022. Für die erste Schulwoche und auch darüber hinaus haben die Schulen laut Gebauer „einen auskömmlichen Vorrat“.

Zudem hat das Schulministerium eine Sonderlieferung im Umfang von zusätzlich 6 Millionen Antigen-Selbsttests organisiert, die bereits in der ersten Schulwoche nach den Ferien an die Schulen ausgeliefert werden. Zum Konzept für einen sicheren Schulstart gehört auch, dass am ersten Schultag nach den Ferien alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen getestet werden.

Lolli-Tests noch einmal optimiert

Gleiches gilt für die Schülerinnen und Schüler an Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe, an denen das bewährte Lolli-Test-Verfahren ab Januar 2022 noch einmal optimiert wird: Statt nur einer geben die Schülerinnen und Schüler morgens künftig zwei Lolli-Test-Proben ab.

Die zweite sogenannte Rückstellprobe kommt zur Auswertung, falls der Pool-Test ein positives Ergebnis aufweist. In diesem Fall können im Labor unmittelbar im Anschluss an die Pooltestung noch am selben Tag die Rückstellproben aller Schülerinnen und Schüler individuell ausgewertet werden.

Alle Schülerinnen und Schüler, deren Test negativ ausfällt, werden darüber bis zum nächsten Morgen informiert und dürfen dann wieder in die Schule.

Bislang mussten sie sich bis zum Abschluss der Nachtestungen am Folgetag in häusliche Isolation begeben.

„Im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen bin ich als Schul- und Bildungsministerin nach wie vor fest entschlossen, den Präsenzunterricht zu sichern. Dazu gehört auch, dass wir Kindern unnötige Tage in häuslicher Isolation ersparen. Deshalb haben wir unser bundesweit einzigartiges Lolli-Test-Verfahren zum neuen Jahr noch einmal verbessert. Mit dem neuen Liefervertrag haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass die Testungen an den weiterführenden Schulen auch im neuen Jahr dauerhaft und umfassend fortgeführt werden können“, so Ministerin Gebauer abschließend.

Quelle: Land NRW

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