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#wirlassenunsimpfen – Flashmob, „kurz und ruhig“, von Impfbefürwortern in Unna

#wirlassenunsimpfen – Flashmob, „kurz und ruhig“, von Impfbefürwortern in Unna

Spritze, Impfen - Symbolbild Pixabay

#wirlassenunsimpfen: Unter diesem Hashtag gehen am Freitagnachmittag, 17. Dezember, Impfbefürworter in Unna auf die Straße.

Die Organisatoren, Bürger aus Unna, erklären zu ihren Beweggründen:

„Vor einigen Tagen haben in unserer Stadt Unna Impfkritiker eine öffentliche und teils lautstarke Versammlung in der Innenstadt veranstaltet. Uns, viele Unnaer Bürgerinnen und Bürger, hat dieses Auftreten sehr schockiert.

Wir fühlen uns als Teil der großen Mehrheit in unserer Stadt, die die Impfungen gegen das Coronavirus als wichtigsten Baustein in der Bewältigung der Pandemie sieht.

Daher rufen wir am Freitag, 17. Dezember, um 16 Uhr auf dem Rathausplatz und dem Katharinenplatz zu einem kurzen Flashmob auf. #wirlassenunsimpfen ist unser Thema.

Wir möchten kurz und in ruhiger Atmosphäre mit möglichst vielen Menschen gemeinsam die sonst nicht sichtbare Mehrheit der Impf-Befürworter sichtbar machen. Jede und jeder ist eingeladen, dazuzukommen und Plakate oder Spruchbänder mit diesem # mitzubringen.

Wir alle, die Geimpften, sehen uns in der Verpflichtung zur Solidarität: Eine/r für alle, alle für eine/n. Bekanntermaßen spielt dieses solidarische Prinzip in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle.

Ob man das jetzt gut findet oder weniger, aber klar ist: Je mehr Menschen durch eine Impfung vor einer Infektion und einer Erkrankung mit dem Coronavirus geschützt sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die sich nicht mehr anstecken können – und umso schlechter kann es sich ausbreiten.

Individuelle Freiheit hat für uns Nachrang hinter dieser Solidarität und das wichtige Ziel ist für uns alle doch, gefährdete Menschen zu schützen und die Pandemie in absehbarer Zeit eindämmen zu können.

Wir vertrauen auf die sehr gut entwickelten und mittlerweile milliardenfach verabreichten Impfstoffe. Generationen vor uns haben dies in ähnlichen Situationen für uns ebenfalls getan: Die Ausrottung vieler tödlicher Krankheiten wie Pocken, Masern oder Diphterie ist nur gelungen, weil unsere Vorfahren sich für die Impfungen entschieden haben.

Nochmals unser Aufruf: Kommt am Freitag, 17.12., um 16 Uhr vor das Rathaus und die Katharinenkirche, bringt Plakate und einige Minuten Zeit mit. Zeigt Euch im Stadtbild mit dem Thema #wirlassenunsimpfen!“

Eine kurze Ergänzung nach Rücksprache mit den Organisatoren:
Bei der behördlichen Anmeldung wurde als Dauer der Veranstaltung eine halbe Stunde angegeben,16:00 – 16:30 Uhr.
Es gilt Maskenpflicht sowie ein Mindestabstand der Teilnehmer untereinander.

Quelle: Pressemitteilung Veranstalter

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