HomePolizeiberichtDortmund

2 Heimreisen verteuern sich um 3200 Euro – Plus: 98 Tage Haft

2 Heimreisen verteuern sich um 3200 Euro – Plus: 98 Tage Haft

Foto: Lukas Pohland

Wieder einmal sind der Bundespolizei bei Routinekontrollen mehrere gesuchte Straftäter buchstäblich in die Arme gelaufen.

Am Samstagmittag, 4. 12., wurde ein 34-J√§hriger bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Sofia/ Bulgarien am Flughafen Dortmund vorstellig. Er legte seine bulgarische Identit√§tskarte vor. Bei einer √úberpr√ľfung kam – √úberraschung – ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen zum Vorschein:

Das dortige Amtsgericht hatte den Bulgaren bereits vor √ľber einem Jahr, im November 2020, wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt. Da der Mann nur einen Teil gezahlt hatte, war er zur¬† Festnahme ausgeschrieben worden. Nunmehr konnte er am Airport die f√§llige Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen umgehen, indem er die Geldstrafe in H√∂he von 1.200 Euro bei der Bundespolizei einzahlte – danach startete er zum Abflug in die Heimat.

Am Abend lief Beamten im Hauptbahnhof Hagen ein 30-j√§hriger Deutscher in die Arme, den das Amtsgericht Ratingen einige Zeit zuvor wegen K√∂rperverletzung, Drogenbesitz,¬† Sachbesch√§digung und Beleidigung zu einer Gesamtgeldstrafe von 1350 Euro verurteilt hatte. Da auch er nur einen Teil gezahlt hatte und auch jetzt nicht liquide war, verbringt er das Weihnachtsfest hinter Gittern: Der Polizeibekannte wurde f√ľr 98 Tage in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Sonntsgmorgen dann Nummer 3: Gegen 09:30 Uhr wurde eine Rum√§nin bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Targu Mures/ Rum√§nien am Dortmunder Flughafen erwischt¬† – sie war im Mai 2021 in Regensburg wegen Betrugs zu 2100 ‚ā¨ Geldstrafe verurteilt und kurz darauf zur Festnahme ausgeschrieben worden, weil auch sie nicht gezahlt hatte.

Jetzt war sie fl√ľssig, beglich die offene Summe und konnte anschlie√üend ihre Heimreise fortsetzen – h√§tte sie wieder nicht bezahlt,¬† w√§re sie f√ľr 60 Tage hinter Gitter gewandert.

Quelle Bundespolizei

Kommentare

WORDPRESS: 0