Die Schulen wirken als „Hygienefilter“ – weil dreimal pro Woche alle Nichtgeimpften und -genesenen auf Corona getestet werden.
Trotz bundesweit zunehmender Infektionszahlen ist der Präsenzunterricht für die rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen sichergestellt. Das betonte heute (24. 11.), am ersten Tag der neuen Coronaschutzverordnung mit verschärften 3G- und 2G-Maßnahmen in zahlreichen öffentlichen Bereichen (HIER), Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu:
„Das Infektionsgeschehen nimmt bundesweit und auch in NRW spürbar zu. Daher müssen und werden wir den Schulbetrieb weiterhin streng überwachen und die Entwicklung jederzeit genau beobachten.“ Gleichwohl sieht sie die Lage momentan voll unter Kontrolle:

Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP. (Foto Land NRW)
„Durch die strikten Testungen wirken unsere Schulen in der Pandemie wie ein Hygienefilter für Kinder und Jugendliche. Durch die strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen und das engmaschige, strikte Testsystem tragen die Schulen dazu bei, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren und die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.“
Sollten über die aktuellen Maßnahmen hinaus an den Schulen weitere präventive Maßnahmen nötig werden, warnt Gebauer, so gebe es dafür eine klar zu benennende Ursache:
„Dies wäre vor allem auf das Verhalten von Erwachsenen zurückzuführen, da wir es nicht geschafft haben, in der Altersgruppe über 18 eine ausreichende Impfquote zum Schutz der Gesellschaft zu erreichen.“
Mit Stichtag vom 17. November meldeten die Schulen in der vergangenen Woche insgesamt 10.559 bestätigte Corona-Fälle unter den Schülerinnen und Schülern (0,53 Prozent, in der Vorwoche: 0,39 Prozent). Diese Zahl umfasst sowohl die durch schulische als auch die durch außerschulische Testungen festgestellte Infektionen mit SARS-CoV-2.
Dabei fließen nicht nur neu entdeckte, sondern auch schon zuvor bestehende Infektionen in diese Meldung ein. Ebenfalls mit Stichtag vom 17. November 2021 befanden sich landesweit 23.372 Schülerinnen und Schüler (1,2 Prozent, in der Vorwoche: 0,9 Prozent) in einer behördlich angeordneten Quarantäne.
Quelle: Land NRW/Schulministerium
Kommentare
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