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Großeinsatz gegen Clankriminalität „in bestimmten Städten im Kreis Unna“ – Nachfragen erst ab Montag möglich

Großeinsatz gegen Clankriminalität „in bestimmten Städten im Kreis Unna“ – Nachfragen erst ab Montag möglich

Nachfragen von Pressevertretern nicht erwünscht - Symbolfoto. c/o Reichert

„Wir teilen mit, dass wir einen Großeinsatz hatten, verraten aber nicht, wo, und beantworten vor Montag auch keine Nachfragen. Punkt, Ende und schönes Wochenende.“

So ungefähr könnte man eine dürre Mitteilung der Kreispolizeibehörde Unna kommentieren, die Samstagfrüh, 20. November, um 1.21 Uhr auf dem Blaulichtportal der Behörde veröffentlicht wurde und der demnach offenbar eine gewisse Dringlichkeit innewohnte. Allerdings werfen die knappen Zeilen mehr Fragen auf als Antworten gegeben werden. Nachfragen von Pressevertretern sind gleichwohl explizit nicht erwünscht.

In ihrer knappen Mitteilung von Samstagnacht schreibt die Behörde:

„Zur Bekämpfung der Clankriminalität hat die Kreispolizeibehörde Unna im Rahmen eines Großeinsatzes gemeinsam mit dem Zoll, der Steuerfahndung und den örtlichen Kommunen am Freitagabend (19.11.2021) mehrere Objekte in bestimmten Städten im Kreis Unna durchsucht, bei denen es sich hauptsächlich um Wettbüros, Shisha-Bars und Spielhallen gehandelt hat.

Dabei nahmen die Einsatzkräfte eine Person wegen eines offenen Haftbefehls fest, stellten Glücksspielautomaten, Tabakwaren sowie Computer sicher und leiteten insgesamt zwei Strafanzeigen und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Die Ermittlungen dauern an.“

Und die Schluss-Order lautet:

Medienhinweis: Redaktionelle Rückfragen zu diesem Einsatz beantwortet die Pressestelle am Montag (22.11.2021) zu den üblichen Servicezeiten.“

Hinweis unserer Redaktion: Wir haben diese unbefriedigende Auskunft am Samstagvormittag bei der Polizeileitstelle in Unna reklamiert. Dort will man die Kritik weitergeben.

 

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