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Coronastrategie für den Winter: Boostern für alle – Noch strikter 3G/2G – Erweiterte Testpflicht in Pflegeheimen

Coronastrategie für den Winter: Boostern für alle – Noch strikter 3G/2G – Erweiterte Testpflicht in Pflegeheimen

Es soll mit 2G in den Winter gehen - wer nicht geimpft oder genesen ist, wird aus zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen. (Foto Rinke)

Im Kampf gegen die steigenden Infektionszahlen haben sich heute (5. 11. 2021) die Gesundheitsminister der Länder zusammen mit dem Bundesgesundheitsminister auf eine gemeinsame Strategie verständigt. Geimpft, genesen oder getestet soll im Herbst und Winter  wichtiger denn je werden.

  • Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sollen die 2G- bzw. 3G-Konzepte noch wichtiger für Innenraum-Veranstaltungen oder Gastronomie werden. Mit 3G ist gemeint, dass nur Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang erhalten.
  • Man brauche „mehr Kontrolle von 3G im Alltag“.
  • 2G – Zugang nur für Geimpfte und Genesene – soll Option für Regionen mit sehr hohem Infektionsgeschehen  sein.
  • Beschlossen wurde eine Ausweitung der Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen:  Geimpfte/genesene Besucher sollen zusätzlich zu (kostenlosen) Tests verpflichtet werden.
  • Keine Impfpflicht für Pflegepersonal.
  • Generelle Empfehlung einer Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) 6 Monate nach der zweiten Dosis – vor allem für Ältere, Vorerkrankte und medizinisches Personal, letztlich aber für alle.

Boostern nach sechs Monaten solle die Regel werden, nicht die Ausnahme. Nun seien die Hausarztpraxen in der Pflicht, es müsse aber auch öffentliche Angebote wie Impfstellen und -busse geben.

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