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Brutaler Raubüberfall auf Hagener Juwelier: Schwerverletzter in Spezialklinik – Verdächtiges Paar gefasst

Brutaler Raubüberfall auf Hagener Juwelier: Schwerverletzter in Spezialklinik – Verdächtiges Paar gefasst

Symbolfoto / A. Reichert

Bei einem brutalen Raubüberfalll auf ein Juweliergeschäft in Hagen ist der Inhaber am Donnerstag (28. 10.) so schwer verletzt worden, dass er in einer Spezialklinik versorgt werden muss. Am Samstag, 30. Oktober, veröffentlichten Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Informationen zu der rohen Gewalttat. Denn ein tatverdächtiges Paar ist gefasst.

Nach den bisher vorliegenden Ermittlungsergebnissen gingen die Täter mit erschreckender Brutalität vor.

„Die noch am Tattag erfolgte Auswertung des Videomaterials aus dem Juweliergeschäft hat ergeben, dass der zunächst unbekannte Täter mit einer Pistole etliche Male und teilweise sehr massiv auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen hat. Hierbei wurde der 57-jährige Geschäftsinhaber schwer verletzt. Er musste noch am Tattag aus einem Hagener Krankenhaus in eine Spezialklinik verlegt werden.“

Bei dem Tatwerkzeug handelt es sich nach derzeitigem Stand um eine Schreckschusswaffe.

Kurz vor dem Verlassen des Ladens steckte der Täter mehrere Wertgegenstände in seinen Rucksack und flüchtete im Anschluss.

Umfangreiche Ermittlungen führten letztlich zu einem 35-jährigen Mann und seiner 26-jährigen Ehefrau:

„Der Hagener steht im dringenden Tatverdacht, die eigentliche Tathandlung ausgeführt zu haben. Seine Ehefrau hielt sich nach bisherigem Ermittlungsstand während der Tat unmittelbar vor dem Juweliergeschäft auf“, berichtet die Staatsanwaltschaft. „Beide konnten noch am Tatabend wegen eines gemeinschaftlich begangenen schweren Raubes an ihrer Wohnanschrift in Hagen vorläufig festgenommen werden.“

Sie wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen dem Haftrichter vorgeführt, teilen die Behörden mit. Und weiter:

„Der genaue Tathergang ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Weitere Auskünfte werden zum derzeitigen Zeitpunkt nicht erteilt.“

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