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Lebensgefährlich Verletzte bei Unfall auf A46 – Retter müssen zu Fuß zur Hilfe eilen

Lebensgefährlich Verletzte bei Unfall auf A46 – Retter müssen zu Fuß zur Hilfe eilen

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A46 bei Hagen ist am Montagmorgen, 2. 11., eine 71-jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Die Retter mussten ihr zu Fuß zur Hilfe eilen – es war keine Rettungsgasse möglich.

Das Fahrzeug war in einer Baustelle der Autobahnmeisterei mit einem Absicherungsfahrzeug und einem Lastwagen zusammengestoßen.

Kollision an Tagesbaustelle

Die Hagenerin war am Montag, 2. November 2026, gegen 9:20 Uhr mit ihrem Wagen auf der A46 in Fahrtrichtung Brilon unterwegs. Kurz hinter dem Autobahnkreuz Hagen führte die Autobahnmeisterei Grünschnittarbeiten an der Mittelleitplanke durch. Der linke Fahrstreifen war dafür gesperrt.

Aus bisher ungeklärter Ursache übersah die Fahrerin die Vorwarnfahrzeuge der Autobahnmeisterei und prallte gegen das hintere Absicherungsfahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Wagen ins Schleudern und stieß auf dem rechten Fahrstreifen mit einem Lastwagen zusammen.

Rettungskräfte mussten zu Fuß eilen

Das stark deformierte Auto kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen, die Fahrerin wurde im Wrack eingeklemmt.

Da im Bereich des Autobahnkreuzes kein Standstreifen vorhanden ist, konnte von den nachfolgenden Fahrzeugen keine Rettungsgasse gebildet werden. Die Rettungskräfte mussten die verbliebenen Meter zur Unfallstelle zu Fuß zurücklegen.

Die 71-Jährige kam mit Lebensgefahr in ein Krankenhaus. Der 60-jährige Lkw-Fahrer sowie die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 32.000 Euro.

Für die Arbeit des spezialisierten Unfallaufnahmeteams der Polizei Dortmund sowie die Bergungsarbeiten blieb die Fahrtrichtung Brilon bis 13:15 Uhr gesperrt.

Quelle: Polizei Dortmund

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