Nach Vorfällen in der Regionalbahn RB 40 stellte die Bundespolizei einen 42-jährigen Mann im Essener Hauptbahnhof. Er soll im Zug Frauen und ein Kind belästigt sowie exhibitionistische Handlungen begangen haben.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag, Gegen 15:00 Uhr meldeten sich zwei Betroffene bei der Bundespolizeiwache am Essener Hauptbahnhof. Nach ihren Angaben wurden sie während der Fahrt in der RB 40 in Richtung Essen von dem Mann belästigt.
Zivilcourage im Zug und Entblößung
Der Beschuldigte, ein 42-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz, sprach zunächst eine 48-jährige Frau anzüglich an und zog sein T-Shirt hoch. Daraufhin griff eine 42-jährige Ukrainerin ein, die in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter unterwegs war, und forderte den Mann auf, das Verhalten zu unterlassen.
Daraufhin richtete der 42-Jährige anzügliche Äußerungen gegen die Mutter, entblößte sich und nahm vor den Augen der Frauen und des Kindes masturbierende Bewegungen vor. Am Hauptbahnhof Essen verließ der Mann schließlich den Zug.
Festnahme in der Haupthalle und Gewahrsam
Einsatzkräfte der Bundespolizei leiteten sofort eine Nahbereichsfahndung ein und stellten den Tatverdächtigen in der Haupthalle des Bahnhofs. Nach der Wiedererkennung durch die Zeuginnen leiteten die Beamtinnen und Beamten ein Ermittlungsverfahren ein.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von rund 2,0 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 42-Jährige in das zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die Bundespolizei hat die Videoaufnahmen aus der RB 40 gesichert; die Ermittlungen wegen exhibitionistischer Handlungen dauern an.
Quelle Bundespolizei NRW

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