Im münsterländischen Coesfeld ist eine 36-jährige Frau erstochen worden. Sie hinterlässt drei Kinder. Festgenommen wurde ihr getrennt lebender Ehemann.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Laut Staatsanwaltschaft lief gegen den 43-Jährigen aktuell ein Verfahren wegen versuchter Nötigung, Hausfriedensbruchs und Körperverletzung. Bei einem ersten Prozesstermin vor dem Amtsgericht hatte die Frau ausgesagt, von ihrem Mann auch vergewaltigt worden zu sein. Außerdem ist der 43-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestraft.
Nach Einschätzung eines WDR-Reporters machen die Vorstrafe des Mannes und die gemeinsame Vergangenheit der Eheleute einen Femizid wahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu jedoch noch nicht äußern.
Ein Femizid ist ein Mord an einer Frau aufgrund ihres Geschlechts.
Quellen: Polizei Coesfeld, WDR

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