Zwei Pedelecfahrer lagen im Abstand von 20 Metern auf dem Boden, beide waren verletzt und alkoholisiert.
Einen eher ungewöhnliche Unfallaufnahme meldet die Kreispolizei MK. Sie hatte am Donnerstag, 2. Juli, insgesamt fünf Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern zu bearbeiten.
In Balve auf der Sorpestraße gerieten gegen 14.50 zwei 16-Jährige Mädchen gemeinsam auf einem Pedelec ins Straucheln und stürzten. Sie wurden jeweils mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Auf der B 229 in Lüdenscheid fuhr gegen 13.30 Uhr ein schwarzer Punto so dicht an einer 23-jährigen Radfahrerin vorbei, dass sich die junge Frau erschreckte und auf den Gehweg stürzte. Den Punto-Fahrer kümmerte das offenbar nicht, er fuhr weiter. Andere Autofahrer stoppten dann und halfen der verletzten Frau. Es entstand Sachschaden an dem Fahrrad. Die Polizei ermittelt wegen einer Verkehrsunfallflucht.
Kurz nach 17 Uhr bog ebenfalls in Lüdenscheid ein Pkw-Fahrer (63 Jahre alt) von der Bräuckenstraße nach links auf einen Parkplatz ab und übersah einen gleichzeitig in falscher Fahrtrichtung über den Gehweg fahrenden Pedelec-Fahrer (19 Jahre alt). Der konnte nach eigenen Angaben nicht mehr bremsen. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Pedelec-Fahrer wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben. Der Sachschaden wurde auf rund 3000 Euro geschätzt.
Gegen 22.45 Uhr sah eine Zeugin auf dem Gehweg der Alexanderstraße in Iserlohn einen Mann liegen. Neben ihm lag ein Pedelec. Als die Polizei eintraf, hatte sich der Mann hochgerappelt. Er war jedoch verletzt. Der Rettungsdienst versorgte den scheinbar unter Alkohol stehenden 40-jährigen und brachte ihn ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Aufgrund des Verdachts von Alkohol- und Drogeneinfluss ordneten die Polizeibeamten eine Blutprobenabnahme an. Es gab keine Hinweise auf einen weiteren Unfallbeteiligten. An den Sturz konnte sich der 40-Jährige nicht mehr erinnern.
Kurios dann: Nur 20 Meter entfernt von der Unfallstelle lag ein zweiter Mann auf dem Boden, auch er war verletzt und alkoholisiert. Es handelte sich nach den ersten Ermittlungen um einen Begleiter des Pedelecfahrers. Auch er wurde vom Rettungsdienst versorgt und dann nach Hause begleitet.
Quelle KPB MK

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