Fotofahndung am Tag nach der Tat – das ist derart sensationell schnell, dass natürlich ein Haken daran sein muss.
Dem ist denn auch so. Die Polizei darf lediglich die Kleidung des Täters zeigen. Nicht sein Gesicht.
Am Mittwochmorgen, 20. Mai, wurde in Altena im Märkischen Kreis eine Spielhalle überfallen.
Kurz nach 7 Uhr betrat ein vermummter Unbekannter die Spielhalle Am Stapel. Er bedrohte die 26-jährige Angestellte mit einer Waffe und forderte Geld. Kurze Zeit später flüchtete er mit seiner Beute.
- Die Kleidung des Täters. Fotos: Polizei MK
- Die Kleidung des Täters. Foto: Polizei MK
- Die Kleidung des Täters. Foto: Polizei MK
Eine zweite Angestellte arbeitete in einem anderen Raum mit einem Staubsauger und bekam deshalb den Überfall erst mit, nachdem der Fremde die Spielhalle verlassen hatte.
Der Täter wird auf eine Größe zwischen 1,75 und 1,80 Meter und ein Alter von etwa 25 Jahren geschätzt. Er trug eine schwarze Winterjacke mit aufgesetzter Kapuze, weiße Einweghandschuhe und einen schwarzen Sportbeutel mit wahrscheinlich weißer Aufschrift sowie schwarze Sportschuhe mit auffällig großer, weißer Sohle.
Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein, sicherte Spuren und sucht nun nach Zeugen: Möglicherweise wurde der Unbekannte bereits kurz vor der Tat im Bereich rund um das Stapel-Center beobachtet oder auf seiner eiligen Flucht in Richtung Langer Kamp.
Am Tag später (21. Mai) veröffentlicht die Polizei Fotos, auf denen der Kopf des Gesuchten abgeschnitten ist. Denn um mit den Gesichtern von Tatverdächtigen öffentlich zu fahnden, müssen zuvor „alle anderen Ermittlungsansätze ausgeschöpft sein“.
Hinweise unter Telefon 9199-0.
Quelle KPB MK




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