Die Bundespolizei NRW hat am Donnerstagabend zwei Algerier im Alter von 27- und 35-Jahren vorläufig festgenommen. Sie waren zuvor mit einem Fernreisezug aus Belgien eingereist und am Hauptbahnhof in Aachen kontrolliert worden.
Der 35-Jährige war in Deutschland im Fahndungssystem nicht erfasst gewesen und konnte auch keine Ausweispapiere vorzeigen. Da hier der Straftatverdacht der unerlaubten Einreise vorlag, wurde eine Anzeige gefertigt. Im Anschluss führte man ihn nach Belgien zurück.
Der 27-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Köln in zwei Strafsachen mit Aufenthaltsermittlungen gesucht. Hier lagen Strafsachen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vor. Sein Asylantrag war bereits als unanfechtbar abgelehnt worden.
Im Jahr 2023 war der Nordafrikaner bereits von den Behörden aus der Schweiz und den Niederlanden nach Deutschland rückgeführt worden. In die Niederlanden war er ohne Ausweispapiere eingereist und hatte für die Bearbeitung seines Asylantrags andere Personalien angegeben.
Ein Bundespolizeisprecher gibt folgenden Ausblick:
„Da er in Deutschland als untergetaucht galt, wurde er zur Sicherung seiner bevorstehenden Abschiebung festgenommen. Heute sollte er beim Amtsgericht für die Beantragung von Sicherungshaft für die bevorstehende Abschiebung vorgeführt werden.“
Quelle Bundespolizei NRW

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