Die Baumarktbranche ist seit Monaten in der Krise. Sparprogramme und Schließungen folgen.
Die Dortmunder Baumarkt-Kette Hellweg hat Mitte vorigen Jahres bereits mehrere Märkte geschlossen. Die nächste folgt Ende Februar – dann macht der Hellweg-Baumarkt in Menden dicht.
Die Preise für Lebensmittel, Reisen und Mieten seien zuletzt stark gestiegen, beklagt die Baumarkt-Kette Hellweg.
Die Menschen müssten also an anderer Stelle sparen. Und das tun sie laut Hellweg unter anderem bei den Ausgaben im Baumarkt.
Hinzu kommt die Krise in der Baubranche. Handwerker und Menschen, die eine neue Immobilie gekauft haben, gehören zu wichtigen Kunden der Branche. Auch bei ihnen sind die Umsätze eingebrochen.
Dem Sparprogramm der Hellweg-Kette sind bereits im vergangenen Jahr ein halbes Dutzend Märkte in der Umgebung zum Opfer gefallen, darunter die Filialen in Hagen und Werl. Die meisten bereits im August diesen Jahres. Der Hellweg-Baumarkt am Hönnenwerth in Menden folgt am 28. Februar.
Für die Mitarbeiter sollen die Schließungen weitgehend ohne Folgen bleiben. Ein Großteil solle an anderen Standorten zum Einsatz kommen, alle Azubis sollen weiter beschäftigt werden.
Die Krise trifft die gesamte Branche. Auch OBI und Toom wollen Filialen schließen beziehungsweise. haben das bereits getan.
Hellweg betreibt 95 Filialen in Deutschland und Österreich, die meisten in NRW. Auch sieben Augsburg-Gartenmärkte, alle in NRW, gehören zum Konzern. Einer liegt in Unna.
Quellen WDR Dortmund, Hellweg-Kette

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