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Tragischer Einsatz an der Ruhr bei Iserlohn – Angler stirbt nach Sturz ins Wasser

Tragischer Einsatz an der Ruhr bei Iserlohn – Angler stirbt nach Sturz ins Wasser

(Foto: Feuerwehr Iserlohn)

Tragischer Einsatz für die Feuerwehr Iserlohn in der Nacht zu Sonntag, 12. Oktober.

Über den Notruf 112 wurde eine Person in der Ruhr gemeldet. Umgehend rückten der Rüstzug sowie das Mehrzweckfahrzeug mit dem Rettungsboot der Berufsfeuerwehr und die Löschgruppe Drüpplingsen der Freiwilligen Feuerwehr zur „Schoofs Brücke“ aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen war dort eine Gruppe Männer beim Angeln gewesen, als einer der Angler aus bislang ungeklärter Ursache in die Ruhr stürzte und für seine Mitangler sofort nicht mehr zu sehen war.

Die Feuerwehr leuchtete die Wasseroberfläche im Bereich der Schoofs Brücke aus und setzte das Rettungsboot ein. Parallel wurde über die Polizei ein Hubschrauber angefordert, außerdem kamen die Drohneneinheit des Märkischen Kreises aus Nachrodt-Wiblingwerde sowie die Taucher der Feuerwehr Hagen hinzu.

 

Foto FW Iserlohn

 

Nachdem das Rettungsboot zu Wasser gelassen worden war, fuhr es den vermuteten Einstiegsort an und suchte anschließend den Uferbereich flussabwärts ab. Die eingesetzte Drohne unterstützte die Suche mit einer Wärmebildkamera.

Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Löschgruppe Hennen alarmiert, um weitere Punkte entlang der Ruhr zu besetzen.

Nach rund 50 Minuten konnte eine Wärmesignatur auf der Wasseroberfläche festgestellt werden. Das Rettungsboot steuerte die Fundstelle umgehend an. Die Besatzung bestätigte schnell, dass es sich um einen Menschen handelte.

Dieser wurde unverzüglich aus dem Wasser geholt und an Land dem Rettungsdienst übergeben. Leider konnte der Rettungsdienst nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der angeforderte Polizeihubschrauber musste die Einsatzstelle nicht mehr anfliegen.

Foto FW Iserlohn

Die genauen Umstände, die zum Sturz in die Ruhr führten, sind nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Iserlohn, Hagen und Nachrodt-Wiblingwerde sowie des Rettungsdienstes etwa 2,5 Stunden im Einsatz.

Quelle für Text und Fotos: Feuerwehr Iserlohn – Pressestelle (Marvin Asbeck)

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