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Raser schlägt mit 250-PS-BMW in Silo ein – Trümmerfeld von 150 Metern

Raser schlägt mit 250-PS-BMW in Silo ein – Trümmerfeld von 150 Metern

Er hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Gegen 21.30 Uhr alarmierten gestern Abend (1. März) Zeugen die Polizei. Auf der Plettenberger Straße (B236) war ein 22-Jähriger aus Werdohl in seinem blauen BMW verunglückt und hatte dabei ein Trümmerfeld hinterlassen, das sich über mehr als 150 Meter erstreckte.

Entsprechend umfangreich gestaltete sich für die Beamten in der Nacht die Aufnahme des Verkehrsunfalls. Die MK-Polizei zog wegen  Verdachts eines illegalen Rennens ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund hinzu.

Zeugen zufolge fuhr der BMW-Fahrer in Richtung Innenstadt. In Höhe einer Baustellenampel überholte er eine Fahrzeugschlange, die noch vor der gerade erst grünes Licht zeigenden Ampel stand, mit stark überhöhter Geschwindigkeit.

In der Baustelle touchierte er vermutlich eine Absperrbake und verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ein Polizeisprecher schildert die folgenden Augenblicke:

„Der Wagen stieß gegen ein geparktes Auto und einen Laternenmasten, geriet in eine Böschung, flog quer über die Fahrbahn, rammte ein massives Metalltor am Bauhof,  riss es aus der Verankerung und schlug schließlich in ein Silo ein.“

Die Feuerwehr musste mehrere Unfallzeugen wegen eines Schocks medizinisch versorgen.

Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Fahrer in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen. Ein weiterer Hubschrauber flog den ebenfalls schwer verletzten Beifahrer (20, Werdohl) nach Dortmund aus.

Die Polizei hat Ermittlungen unter anderem wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Der Führerschein des Werdohlers und sein BMW (Baujahr 2015, 190KW) wurden beschlagnahmt.

Die Straße war am Sonntagmorgen weiter voll gesperrt. Mitarbeiter des Bauhofs prüfen die Standfestigkeit des stark beschädigten Silos.

Zeugen, die das Fahrverhalten des Fahrers auch vor dem eigentlichen Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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