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Meteorologen überrascht: „Juni wird immer blauer, er ist quasi besoffen“

Meteorologen überrascht: „Juni wird immer blauer, er ist quasi besoffen“

„Man glaubt es kaum… der Juni  wird immer blauer. Er ist quasi besoffen.“

Wetter-Experten wie Dominik Jung von „wetter.net“ schauen perplex auf das Thermometer in NRW und auf die aktuellen Mittelfristprognosen.

Denn was sich schon bisher alles andere als wie ein Juni anfühlt, könnte in NRW so weitergehen.

Die erste Monatshälfte war im Vergleich zum neuen Klimamittel sogar ein halbes Grad kälter.

In nur fünf Tagen sind bereits knapp 20 Prozent der durchschnittlichen Regensummen heruntergekommen. Und erst 9 Prozent des zu erwartenden Sonnenscheins hat es gegeben.

„Das könnte der Trend sein, mit dem es auch die kommenden Tage weitergeht“, prognostiziert Jung.

Seine Kollegen von Wetter.de sehen in ihrer am Freitag veröffentlichten 42-Tage-Prognose (die natürlich noch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist) gar noch ein weitreichenderes Sommerausfall-Dilemma:

Demnach werde im Westen schon der weitere Juni-Verlauf im letzten Monatsdrittel „ins nächste Regen- und Temperaturdesaster münden“.

Hoffnungsträger wäre somit der Wetterumschwung zum Monatswechsel, „der kurz mal hitzig werden könnte, bevor es auch im Juli wiederholt durchwachsen weitergehen möchte. Sommer, so wird das nichts – wir bitten um Nachbesserung“, klagen selbst die Meteorologen schon.

So wird der Juni jetzt sogar ein halbes bis ein ganzes Grad kälter berechnet. „Das haben wir so auch schon lange nicht gesehen, dass ein Monat zu kalt berechnet wird.“ Während Experte Jung das als „spannende Entwicklung“ verbucht, räumt er jedoch ein: „So langsam dürfte der Juni auch ein bisschen wärmer werden.“

Die mancherorts schon seit anderthalb Monaten geöffneten Freibäder dümpeln im Westen weiter vor sich hin.

Woran liegt das? Wir erleben die Fernwirkungen des Phänomens El Niño oder La Niña.

Kommt es zum Beispiel zu einem Wechsel von El Niño zu La Niña im Sommer, wird der Sommer in Europa zunächst kühl bis kalt und wechselhaft.

Das liegt daran, dass sich über Amerika ein recht stabiles Druckmuster aufbaut, das sich dann stromabwärts bis nach Europa fortsetzt.

Im Sommer 2024 erwarten wir den Wechsel von El Niño zu La Niña. Damit passt das Muster, das uns zuletzt 2016 einen kühlen und feuchten Sommer bescherte, bevor dann der August und final der September noch ein bisschen Hochsommerfeeling brachten.

Quellen: Wetter.de, Wetter.net, Focus online

 

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