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NRW: Sextäter vergreift sich in Regionalbahn an sehbehinderter Frau

NRW: Sextäter vergreift sich in Regionalbahn an sehbehinderter Frau

An einer hilflosen Frau hat sich am Samstag, 2. März, ein Sextäter in einer Regionalbahn im Siegerland vergriffen. Das Opfer hat eine Behinderung, der Täter war volltrunken.

Der abstoßende Vorfall passierte laut Bundespolizei in einer Regionalbahn nach Siegen.

Die 37-jährige Frau, die eine Sehbehinderung hat, saß in einem Zugabteil, als sich ein Fremder neben sie setzte.

Er rückte dicht an sie heran. Dann fasste der Fremde die 37-Jährige am Bein an, griff schließlich in ihren Intimbereich. Dabei versuchte er die sehbehinderte Frau zu küssen.

Bevor sich der Täter noch weiter an seinem Opfer vergehen konnte, griff zum Glück eine Zeugin ein.

Die 42-jährige Reisende eilte zu der bedrängten Frau hin und kam ihr zur Hilfe, so dass der Grapscher von ihr abließ.

Als der Zug um kurz nach 16 Uhr am Bahnhof Siegen eintraf, nahmen inzwischen alarmierte Bundespolizeibeamte den Sextäter in Empfang. Sie führten eine Identitätsfeststellung bei dem 42-jährigen Litauer durch.

Es folgte ein Atemalkoholtest – dieser ergab knapp 2,8 Promille, was dem Zustand der Sturzbetrunkenheit entspricht.

Die Konsequenzen für den Litauer: Er erhielt einen Platzverweis und ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der sexuellen Belästigung.

Gründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.

Quelle Bundespolizei

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