„Darüber hinaus suchten Kriminalbeamte die Erziehungsberechtigten von einigen Jugendlichen auf, um diese zu „sensibilisieren und Gespräche zu führen“.
Aufgrund vermehrter Beschwerden über Jugendgruppen im Dortmunder Osten und Lünen gab es am Freitag, 13. Oktober, einen speziellen Einsatz.
Vom Nachmittag bis in die Nacht führten Polizei und Ordnungsdienst Kontrollen an verschiedenen Orten im Dortmunder Osten und Lünen durch.
Man komme damit „der aktuellen Beschwerdelage der Bürger nach und reagiert auf jüngste Entwicklungen im Bereich von Jugendgruppen“, formuliert es ein Polizeisprecher sehr allgemein.
Welcher Art die „Beschwerden“ und „Entwicklungen“ konkret sind, bleibt unerwähnt.
In verschiedenen Vororten von Dortmund und Lünen wurden jedenfalls mehr als 130 Personen kontrolliert und über 20 Platzverweise ausgesprochen.
Im Fokus standen hier Örtlichkeiten, die besonders stark durch Jugendliche frequentiert werden, so die Polizei.
„Erfreulich ist, dass bei der hohen Zahl der kontrollierten Personen lediglich zwei Strafanzeigen gefertigt werden mussten. Bei diesen handelte es sich um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz“, so die kurze Bilanz.
Gleichzeitig unterzogen der kommunale Ordnungsdienst und das Gewerbeamt der Stadt Dortmund verschiedene Gewerbetreibende eine Kontrolle. Und Kriminalbeamte suchten Erziehungsberechtigten von einigen Jugendlichen auf, um diese zu „sensibilisieren und Gespräche zu führen“.
Quelle Polizei Dortmund

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