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29 Aliasdaten, 11 offene Fahndungen – „Wenn der Computerdruck länger dauert als die Verhaftung“

29 Aliasdaten, 11 offene Fahndungen – „Wenn der Computerdruck länger dauert als die Verhaftung“

„Wenn der Computerdruck länger dauert als die Maßnahme…“, so titelt ein Sprecher der Bundespolizei diese Meldung vom gestrigen Montag.

Kollegen von ihm haben am Montag (23. 3.) einen Mann mit sage und schreibe 29 unterschiedlichen Personalien und 11 offenen Fahndungen verhaftet.

Der polizeibekannte 34-jährige Georgier versuchte, gegen 01:00 Uhr in einem Fernreisebus über die A4 in die Bundesrepublik einzureisen. Bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung kam Erstaunliches ans Licht. Insgesamt 29 Aliasdatensätze sowie 11 offene Fahndungsnotierungen waren im polizeilichen Abfragesystem hinterlegt.

Ein Polizeisprecher merkt lakonisch an:

„Die Fahndungsausschreibungen lassen den Verdacht zu, dass der 34-Jährige ein Problem mit dem Verständnis von Eigentumsverhältnissen hat.“

Es lagen sowohl ein Untersuchungshaftbefehl als auch ein Vollstreckungshaftbefehl vor. Beide aufgrund von Diebstahl bzw. schwerem Bandendiebstahl. Des Weiteren versuchten mehrere norddeutsche Staatsanwaltschaften, des Mannes postalisch habhaft zu werden. Hier wurde er insgesamt 9-mal wegen Diebstahl, Betrug, Bandendiebstahl und Diebstahl mit Waffen gesucht.

Der Georgier wurde dem Polizeigewahrsam in Aachen überstellt. „Das In-Kenntnis-Setzen der ausschreibenden Behörden wurde nach etwas längerer Bearbeitungszeit im Anschluss auch abgeschlossen“, schließt der Polizeisprecher seine Meldung ab.

Quelle Bundespolizei Aachen

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