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Hund läuft an Iserlohner Waldrand auf Straße und wird totgefahren – Fahrer flüchtet

Hund läuft an Iserlohner Waldrand auf Straße und wird totgefahren – Fahrer flüchtet

Vor den Augen seiner Besitzer wurde am Sonntagmittag, den 01.03.2026, auf einer Straße an einem Waldrand in Iserlohn ein Hund totgefahren. Der Fahrer des Autos stoppte noch kurz – und verschwand. Jetzt sucht ihn die Polizei.

Wie Polizeisprecher Lukas Borowski am Montag berichtete, passierte das Unglück am Sonntag kurz nach 12 Uhr auf der Straße „In der Läger“, Höhe Heinrich-Sudhaus-Weg. Die Straße verläuft außerorts durch ein Waldgebiet, das rege von Spaziergängern genutzt wird. Erlaubt ist dort als Höchstgeschwindigkeit Tempo 100, in einigen Bereichen Tempo 70.

Auf Nachfrage schilderte uns der Polizeisprecher den genaueren Ablauf des Unfalls. Demnach seien die Eigentümer mit ihrem Hund, einem größeren Tier, bereits wieder an ihrem Auto gewesen und waren dabei, den Hund einzuladen. Dabei sei das Tier offenbar plötzlich von irgend etwas abgelenkt worden.

Der nicht angeleinte Hund lief auf die nahe Straße, wo genau in diesem Augenblick ein Pkw herannahte. Dieser prallte vor den Hund. Die Wucht des Zusammenstoßes schleuderte das Tier neben die Fahrbahn.

„Dem Hundehalter zufolge hatte der Fahrzeugführer den Zusammenstoß definitiv wahrnehmen müssen“, berichtet Lukas Borowski, zumal der Fahrer noch kurz angehalten habe – um dann weiterzufahren in Richtung Kesbern.

Es soll sich um einen dunklen VW Tiguan älterer Baureihe mit Kennzeichen MK (Märkischer Kreis) gehandelt haben. Der Wagen wurde an der Front beschädigt.

Der schwer verletzte Hund wurde laut Borowski von seinen Halter noch zum Tierarzt gebracht, wo er aber eingeschläfert werden musste.

Der Autofahrer / die Fahrerin und Zeugen werden dringend gebeten, sich unter 0237191990 bei der Polizei Iserlohn zu melden.

 

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