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Vorfreude auf Data-Center an A2 bei Hamm – „Eines der größten IT-Infrastrukturprojekte Deutschlands“ für 4 Milliarden Euro

Vorfreude auf Data-Center an A2 bei Hamm – „Eines der größten IT-Infrastrukturprojekte Deutschlands“ für 4 Milliarden Euro

(Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer, Quelle IHK zu Dortmund)

Im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Westfalen an der A2 bei Hamm-Uentrop soll für vier Milliarden Euro ein Rechenzentrum errichtet werden. Dazu äußern sich Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer Dortmund.

Stefan Schreiber, IHK zu Dortmund:

„Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund begrüßt ausdrücklich die Überlegungen zur Errichtung eines Rechenzentrums (Data Center) mit einem Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro und einer geplanten Leistung von etwa 200 Megawatt.

Das Vorhaben des US-Investors Blackstone und seines Rechenzentrum-Spezialisten QTS zwischen Hamm und der Gemeinde Lippetal wäre nicht nur eines der größten IT-Infrastrukturprojekte in der Bundesrepublik Deutschland, sondern zugleich eine der derzeit größten Einzelinvestitionen in den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.

Ein solches Vorhaben so hervorragend vorverhandelt zu haben, ist ein großes Verdienst der Industriegebiet Westfalen GmbH, die zu 50 Prozent der Hammer Wirtschaftsagentur IMPULS gehört.

Der geplante Standort im interkommunalen 42 Hektar großen Industrie- und Gewerbegebiet Westfalen – in strategisch günstiger Lage nahe der A2 in Hamm-Uentrop – unterstreicht die Bedeutung gut angebundener, angebotsorientierter Gewerbe- und Industrieflächen. Die Verfügbarkeit solcher Flächen ist ein entscheidender Standortfaktor, um internationale Zukunftsinvestitionen überhaupt zu ermöglichen.

Das Projekt hätte das Potenzial, mehrere hundert direkte und indirekte Arbeitsplätze entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette zu schaffen und damit nachhaltige Impulse für Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und Innovationskraft zu setzen. Darüber hinaus würde es die digitale Infrastruktur stärken und den Wirtschaftsstandort langfristig wettbewerbsfähiger machen.

Diese geplante Investition zeigt eindrucksvoll, dass vorausschauende Flächenpolitik und kluge Wirtschaftspolitik untrennbar zusammengehören. Wer wirtschaftliche Entwicklung, Transformation und Wachstum ermöglichen will, muss heute die Voraussetzungen für die Investitionen von morgen schaffen. Dazu gehören ausreichend verfügbare, planungsrechtlich gesicherte und infrastrukturell gut erschlossene Gewerbeflächen. Gute und kluge Wirtschaftspolitik muss diesen Zusammenhang stets im Blick behalten.“

Olesja Mouelhi-Ort, Handwerkskammer Dortmund:

Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin Gewerbe- und Wirtschaftsförderung, Bildungspolitik der Handwerkskammer Dortmund

“Die Absicht, in Lippetal ein Rechenzentrum zu verwirklichen, ist für die Handwerkskammer Dortmund und die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe eine sehr gute Nachricht mit großer Strahlkraft in die Region.

Das Vorhaben demonstriert eindrucksvoll, wie durch die Kooperation zwischen Hamm und Lippetal ein großes Infrastrukturprojekt gestartet und der Wirtschaftsstandort in Zeiten digitaler Transformation nachhaltig gestärkt werden kann. Das schafft neue Arbeitsplätze, sorgt für eine nachhaltige Wertschöpfung und positioniert unsere Region als Vorreiter im digitalen Wandel.

Das neue Rechenzentrum wird die technologische Basis für eine zukunftsfähige, erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Betriebe bieten.“

Quelle: IHK und HWK DO

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