„Die Auswertung dieser Personaldaten hat wohl etwas gedauert“, merkt ein Sprecher der Bundespolizei NRW an.
Ein 21-jähriger Marokkaner reiste gestern aus Belgien kommend am Hauptbahnhof Aachen ein. Er händigte lediglich einen Bewohnerausweis von einer belgischen Asylunterkunft aus. Bei der Überprüfung seiner Fingerabdrücke lagen 7 verschiedene Personaldaten zu der Person vor.
„Des Weiteren stellte sich heraus, dass es sich hier um einen sehr reisefreudigen Menschen handelt“, fährt der Polizeisprecher fort:
„Insgesamt lagen 11 offene Fahndungen gegen den Mann vor. Diese stammen aus dem ganzen Bundesgebiet von verschiedenen Staatsanwaltschaften, u. a. Köln, Freiburg, Mainz, Dortmund und Offenburg.“
Bemerkenswert sei, dass der Mann bereits erstmalig im Oktober 2024 nach Deutschland eingereist war. Mittels Aufenthaltsermittlungen wurde er wegen verschiedenster Delikte gesucht, u. a. Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen und Hausfriedensbruch.“
Zwei Haftbefehle lagen ebenfalls gegen den Marokkaner vor: eine Strafvollstreckung von 484,50 Euro Geldstrafe oder 10 Tagen Haft wegen Erschleichens von Leistungen von der Staatsanwaltschaft Heilbronn und ein weiterer mit Einreise- und Aufenthaltsverbot von der Bundespolizeidirektion Stuttgart.
Der reisefreudige junge Mann wurde nach Beendigung aller strafprozessualen Maßnahmen der JVA Aachen überstellt.
Quelle Bundespolizei NRW

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