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MK: Angeblich „taubstumme“ Spendensammlerin gerät an tatsächliche Taubstumme

MK: Angeblich „taubstumme“ Spendensammlerin gerät an tatsächliche Taubstumme

Das nennt man wohl klassisch „an die Falsche geraten“.

Beim Spendensammeln für Taubstumme ist eine angeblich taubstumme Frau vor einem Supermarkt im Märkischen Kreis zufällig an eine tatsächlich Taubstumme geraten.

Die Betrügerin bettelte am Samstag, 20. 12., vor einem Supermarkt in Kierspe. Sie bat eine taubstumme Zeugin mit einem Klemmbrett in der Hand um eine Spende und tat dabei so, als sei sie taubstumm. Anhand der Gestik war der Zeugin jedoch sofort klar, dass es sich bei der Sammlerin nicht um eine Taubstumme handelte. 

Als die Zeugin die Unbekannte ansprach, reagierte diese aggressiv und flüchtete. Die Zeugin konnte der Sammlerin ein Blatt vom Klemmbrett abnehmen, auf dem Spendengelder und Unterschriften standen. Die Polizei geht jetzt von einem Betrug aus. Eine Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg.

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