Eine schreckliche Entdeckung: Leichenteile lagen auf der Autobahn.
Abgetrennte Hände, ein ausgesetztes Baby und nun eine Leiche, bei der es sich wahrscheinlich um die Mutter des Kindes handelt: In dem Aufsehen erregenden Fall um eine mutmaßlich getötete 32 Jahre alte Frau meldete die Polizei in Rheinland-Pfalz am Montag, 1. 12., den Fund einer Toten.
Die Leiche, die bereits am Freitag in einem Waldstück bei Monreal in der Nähe von Koblenz gefunden wurde, fehlten demnach beide Hände und der Kopf.
Untersuchungen der Rechtsmedizin ergaben, dass die Hände der Frau nach ihrem Tod abgetrennt wurden. Der Kopf wurde bislang nicht gefunden.
Die Mordkommission der Polizei Hagen prüft derzeit, ob der Lebensgefährte der Eritreerin mit der Tat in Verbindung steht. Der 41-Jährige befindet sich derzeit im außereuropäischen Ausland. Er konnte mithilfe der dortigen Polizei festgenommen und vernommen werden.
Die Mordkommission der Polizei Hagen prüft derzeit, ob der Lebensgefährte der Eritreerin mit der Tat in Verbindung steht.
Unser Vorbericht:
Auf der A 45 in Richtung Gießen wurden in der Nacht zu Montag (17.11.) Körperteile einer Frau auf der Fahrbahn gefunden. Wie Polizei Hagen und Staatsanwaltschaft Siegen in späteren Erklärungen mitteilten, handelte es sich um zwei Frauenhände – sie befanden sich auf der Fahrbahn zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg. Eine Mordkommission der Hagener Polizei wurde eingesetzt.
UPDATE am 18. November:
Die betreffende Frau ist laut der Polizei Hagen und der Staatsanwaltschaft Siegen eine afrikanische Asylbewerberin – eine 32-jährige Frau mit eritreischer Staatsangehörigkeit. Die Frau hat ein drei Monate altes Baby. Sie ist zusammen mit dem Säugling in einer Unterbringung für Asylsuchende in Bonn gemeldet.
Der Säugling wurde bereits am Sonntag in Waldsolms (Hessen) unverletzt in einem Kinderwagen vor einem Kloster gefunden. Das Baby befindet sich weiterhin in amtlicher Obhut. Die Umstände, wie das drei Monate alte Kind vor das Kloster gelangt ist, sind Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.
Die 32-jährige Frau konnte bisher nicht gefunden werden.
UPDATE am 21. November:
Die Mordkommission der Hagener Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung: Gesucht werden Zeugen, die am Sonntag (16.11.) in Waldsolms nahe des Klosters ein silbernes Auto beobachtet haben. Das Fahrzeug mit Bonner Kennzeichen wendete gegen 18.30 Uhr in einem kleinen Weg. „Können Sie Hinweise zum Kennzeichen des Autos, zum Automodell, zur Fahrtrichtung, der Fahrtstrecke oder Angaben zum Fahrer/zur Fahrerin geben oder haben Sie weitere sachdienliche Hinweise?“
Auch Zeugen, die zwischen Sonntag und Montag (16.11./17.11.) verdächtigte Beobachtungen im Bereich der A 45 zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Hände der 32-Jährigen wurden zwischen den Parkplätzen Großmicke und Unterm Hipperich gefunden.
Hinweise nimmt die Hagener Polizei unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 entgegen.
Quelle Polizei Hagen

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