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Hamm: Zugfahrten ohne Fahrschein enden mit Angriffen auf Bundespolizei

Hamm: Zugfahrten ohne Fahrschein enden mit Angriffen auf Bundespolizei

Nach Zugfahrten ohne Fahrschein haben sich am Wochenende zwei Männer geweigert, den jeweiligen Zug in Hamm zu verlassen. Als Bundespolizisten die Fahrtausschlüsse zwangsweise durchsetzten, wurden sie von den Schwarzfahrern angegriffen.

Am Samstagmorgen (13. September) nutzte ein 37-jähriger Deutscher den ICE von Köln nach Berlin ohne Fahrschein. Im Hauptbahnhof Hamm schloss ihn das Zugpersonal von der Weiterfahrt aus. Er verließ den Zug jedoch nur, um hinten wieder zuzusteigen.

Als die hinzugerufene Streife der Bundespolizei ihn zwangsweise aus dem Zug brachte, sperrte er sich zunächst, bedrohte und beleidigte die Beamten. Im weiteren Verlauf griff er sie mit Schlägen an, weshalb er am Boden gefesselt und gegen seinen Widerstand zu Wache gebracht wurde. Der wegen Gewaltdelikten polizeibekannte Mann aus Rheine erlitt dabei eine Platzwunde im Gesicht.

Am Sonntagnachmittag war es dann ein 25-jähriger Algerier, der ohne Fahrschein im Regionalexpress aus Dortmund angetroffen wurde. Als dieser sich ebenfalls weigerte, den Zug zu verlassen, setzte die Bundespolizei die Maßnahme mit Zwang durch.

Auch hier kam es zu Beleidigungen, zum Widerstand und Angriffen auf die Beamten durch Tritte. Der Algerier wurde gefesselt und zur Wache getragen.

Bei der Durchsuchung wurden zwei mutmaßlich gestohlene Handys und ein geringe Menge Heroin beschlagnahmt. Ein Polizeisprecher merkt an:

„Der in Möhnesee wohnende Mann ist umfangreich wegen Gewalt-, Eigentums- und Drogendelikten bekannt.“

Auch er erlitt bei den Widerstandshandlungen Verletzungen im Gesicht.

Beide Gewalttäter erwarten nun umfangreiche Strafverfahren- Haftgründe bestanden allerdings nicht.

Bis auf eine leichte Schürfwunde am Knie blieben alle Polizeibeamten unverletzt.

Quelle Polizei Hamm

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