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Gewalttäter greift 73-Jährige an, beleidigt sie rassistisch und geht auf Polizisten los

Gewalttäter greift 73-Jährige an, beleidigt sie rassistisch und geht auf Polizisten los

Einen hochgradig aggressiven Mann stellte die Bundespolizei am Abend des 17. August am Essener Hauptbahnhof. Zuvor hatte er eine 73-jährige Frau angegriffen. Auch die Beamten griff er an und leistete massiven Widerstand, berichtete die Bundespolizei am Freitag (22. August).

Gegen 17:30 Uhr am vergangenen Sonntag ging bei der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof die Meldung ein, dass ein 37-Jähriger eine ältere Frau attackiert habe. Die Beamten eilten zur Einsatzörtlichkeit und trafen dort mehrere Zeugen, den Aggressor sowie die 73-jährige Frau an.

Die Sachverhaltsaufklärung ergab, dass der Aggressor, ein 37-jähriger Deutscher, zunächst einen Streit mit einem weiteren Mann hatte und anschließend unvermittelt auf die Afghanin losging.

Er stieß sie mit voller Kraft zu Boden und beleidigte sie rassistisch. Daraufhin verhinderten mehrere Zeugen weitere Angriffe.

Die in Marl wohnende Frau gab an, Schmerzen zu haben, lehnte eine ärztliche Behandlung vor Ort jedoch mehrfach ab. Nach der Aufnahme ihrer Daten setzte sie ihren Weg in Begleitung ihres Neffen fort.

Der Angreifer mit Wohnsitz in Borken/Münsterland verweigerte jegliche Aussage und gab auch seine Personalien nicht preis. Trotz mehrfacher Aufforderung und Androhung von Zwangsmaßnahmen leistete er den Anweisungen keine Folge. Daraufhin griffen ihn die Einsatzkräfte an den Armen und führten ihn zur Bundespolizeiwache.

Auf dem Weg dorthin sperrte er sich, stemmte sich gegen die Laufrichtung und versuchte, sich loszureißen. Während der Durchsuchung im Gewahrsamsraum versuchte er, die Beamten zu treten und zu beißen, weshalb er anschließend an Händen und Füßen gefesselt wurde. Während der gesamten Maßnahme beleidigte er die Uniformierten.

Er wurde schlussendlich ins Gewahrsam gebracht und bekommt ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung.

Quelle Bundespolizei St. Augustin

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